Am 26. April 2019 ist VVO-Entdeckertag

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Der letzte Freitag in den Osterferien ist für viele Familien oder Gruppen traditionell zum Ausflugsfreitag geworden, denn es ist VVO-Entdeckertag. Das Besondere ist, dass 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder mit einer Familientageskarte für eine Tarifzone den gesamten Verkehrsverbund Oberelbe erfahren können. Bei fast sommerlichen Temperaturen zum Entdeckertag 2018 machte das Reisen besonders gute Laune.

Von Sandra Petzold

Immer wieder Freitag. Für viele Fahrgäste, Partnerunternehmen und für uns ist der VVO-Entdeckertag ein ganz besonderer Tag. Wir freuen uns, wenn wir gerade Familien, die sonst mit dem Auto unterwegs sind, in Zug, S-Bahn, Straßenbahn und Bus locken können. Für den perfekten Familienausflug legen sich unsere Partner richtig ins Zeug und bieten Grund auf Entdeckertour zu gehen. Die Verkehrgesellschaft Meißen (VGM) bot Oldimerfahrten in Meißen bzw. zwischen Moritzburg und Meißen an, durch die Sächsische Schweiz pendelte die „Rose von Sebnitz“, der Oldtimerbus Fleischer Typ S 5 und den Rabenauer Grund konnte man mit H6-Bus und der Weißeritztalbahn erkunden.

Seien Sie nicht traurig, falls Sie am Entdeckertag 2018 nicht unterwegs waren. Am 26. April 2019 findet der nächste VVO-Entdeckertag und der ZVON-Komm‘ Rum-Tag statt. Dann laden wir Sie und die ganze Familie oder Freunde zu tollen Touren durch den Verbund ein. Also jetzt schon vormerken und den Urlaubstag beim Chef beantragen.

Familie Köhler und Familie Hesse aus Coswig haben den Entdeckertag 2018 genutzt und möchten nach alter Tradition ihre Erlebnisse mit Ihnen teilen.

„Vor dem Entdeckertag ist nach dem Entdeckertag“

Unser Ausflug begann mit intensiver Recherche von Fahrplan und im Internet. Diesmal konnten wir entferntere Ziele anvisieren, da der Entdeckertag gemeinsam mit dem KOMM‘ RUM-Tag im ZVON statt fand. So konnten wir neben dem bisherigen „Entdeckergebiet“ zusätzlich Oberlausitzer sowie Niederschlesisches Terrain für einen Gesamtpreis von 16 Euro für 2 Personen befahren.

Unser Reiseplan

Ab Bahnhof Coswig mit RB 31: 07.23 Uhr
(mit knapp 10 min Verspätung ging es los – aber kein Problem der Anschluss in Dresden hat trotzdem geklappt)
An Dresden Hbf: 07.55 Uhr

Ab Dresden Hbf mit RE 1: 08.08 Uhr
An Bhf. Görlitz: 09.26 Uhr

Überquerung der Altstadtbrücke nach Polen

Wir empfehlen: Spaziergang durch die Innenstadt mit Rast auf Demianiplatz, Rundgang über Obermarkt, Untermarkt, Peter und Paul Kirche, Kaffee am „Cafe 13“, Überquerung der Altstadtbrücke nach Polen, Mittag mit polnischen Gerichten, Rückweg zum Görlitzer Bahnhof

kleine Kaffeerast am „Cafe 13“

Fazit: Görlitz ist eine wunderschöne Stadt, die jederzeit einen Besuch wert ist. Selbst jenseits der Neiße wird die Verschönerung voran getrieben.

 

 

 

 

 

Ab Bahnhof Görlitz mit RB 60: 13.50 Uhr
An Bahnhof Bautzen: 14.28 Uhr

Weiterfahrt von Görlitz nach Bautzen mit dem RE60

Wir empfehlen: Rundgang durch die historische Stadt der Türme und Kirchen, vorbei am pompösen Landratsamt zum Kornmarkt, Petri-Dom, Ortenburg, dem Burgwasserturm in Richtung der alten Wasserkunst

Historische Altstadt Bautzen

Fazit: Die Neubauten am Kornmarkt sind zwar nicht jedermanns Geschmack aber das alte Zentrum zeugt noch heute vom einstigen Reichtum.

 

 

 

 

Ab Bahnhof Bautzen mit RE 1: 17.10 Uhr
Nur gut, dass wir schon etwas vor Abfahrt auf dem Bahnhof waren, denn der Zug fuhr auf einem anderem Bahnsteig. Ansonsten hätten wir wohl den Zug verpasst.
An Dresden-Neustadt: 17.43 Uhr
Ab Dresden-Neustadt mit RE 15: 17.56 Uhr
An Bahnhof Coswig: 18.06 Uhr

Damit ging ein sehr schöner, aber anstrengender Tag zu Ende.

Vielen Dank an Familie Köhler und an Familie Hesse für den Beitrag.


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