Es klemmt bei der Städtebahn

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Bei der Städtebahn Sachsen fallen seit mehren Monaten häufiger Züge aus und die Information dazu ist in vielen Fällen mangelhaft. Auch wir sind mit der derzeitigen Leistung der Städtebahn Sachsen (SBS) nicht zufrieden und können alle Fahrgäste, die sich über die aktuelle Situation bei der SBS beschweren, verstehen. Eine Kürzung der Zahlungen an die SBS, die wir bereits vorgenommen haben, kann aber schlussendlich auch nicht die Lösung sein – wir erwarten, dass die SBS ihren vertraglichen Pflichten nachkommt.

Von Christian Schlemper

Einer der Gründe für die momentane Situation ist schlichtweg der Mangel an Lokführern. Aus unserer Sicht ist in den vergangenen Jahren generell in der Branche zu wenig ausgebildet worden. Mit der demographischen Entwicklung wird sich das Problem weiter verschärfen, wenn jetzt keine dauerhaften Lösungen gefunden werden. Die Städtebahn Sachsen hat daher nun als Teil eines vom VVO geforderten Maßnahmenkatalogs einen Lehrgang für Lokführer gestartet und sucht aktiv Bewerber.

Neben der Personalproblematik von fehlenden Lokführern sorgt leider auch der Fahrzeugmangel dafür, dass nicht immer ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Aktuell sind fünf der sechzehn eingesetzten Fahrzeuge der SBS aufgrund von Zusammenstößen mit Bäumen im Gleis in der Instandhaltung und fehlen somit für das Platzangebot. Die Reparaturen werden Monate dauern, da die Schäden zum Teil erheblich sind und die Züge komplett demontiert werden müssen. Leider stehen auch zu wenig gebrauchte Eisenbahnfahrzeuge auf dem deutschen Markt zur Verfügung.

Baumkollision im Müglitztal – Foto: Städtebahn Sachsen

Der Ruf nach Kündigung des Verkehrsvertrages wird nun lauter. Allerdings: Eine Kündigung des Verkehrsvertrages mit der SBS, die zuerst an rechtliche und vertragliche Bedingungen geknüpft ist, würde die Lage vorerst nur verschärfen: zuerst einmal müsste der VVO eine anderes Bahnunternehmen finden, das die Strecken befahren möchte und kann. Bevor allerdings dieses Unternehmen den Betrieb aufnehmen kann, müssen Triebwagen und Mitarbeiter gefunden und geschult werden. Die Folge sind Ersatzverkehre mit Bussen oder auch Taxen auf dem gesamten Dieselnetz über einen noch nicht absehbaren Zeitraum, da die Märkte insbesondere für Dieseltriebwagen und Triebwagenführer derzeit leergefegt sind. Zudem sind die mit einer Neuvergabe über einen kurzen Zeitraum verbundenen Kostensteigerungen und deren Folge für das zukünftige Angebot noch nicht absehbar.

Wir können allen Fahrgästen der SBS versichern, dass es uns nicht egal ist, wie der Verkehr auf unseren Bahnstrecken abläuft. Wir sehen uns als Anwalt unserer Fahrgäste und erwarten dass sich die SBS in Ihrem Interesse um schnellstmögliche Besserung bemüht. Derzeit sind mehrere Lokführer in Ausbildung, so dass wir hoffentlich bald wieder das vollständige und vertraglich vereinbarte Verkehrsangebot zur Verfügung steht.

UPDATE (12.10.18): Die Städtebahn Sachsen hat in Verhandlungen mit der GDL einen Tarifvertrag geschlossen, der ab Januar 2019 gilt. Zudem stellt die SBS den Lokführern einen Dienstwagen zur Verfügung. Dies entspannt bereits jetzt die Situation bei der SBS. Stammkunden mit JobTickets und Abo-Monatskarten, die  von Mai bis Oktober 2018 von Ausfällen und Ersatzverkehren betroffen waren und sind,  können bis 30.11. eine pauschale Entschädigung beantragen.  Details dazu ab 15.10. auf den Internetseiten des VVO und der SBS.

UPDATE (12.11.18) Die aktuelle Arbeitsmarktsituation macht es für die Städtebahn trotz der getroffenen Maßnahmen nicht leicht, Personal zu finden, daher musste der Ersatzverkehr verlängert werden. Die Bundesagentur für Arbeit nennt dazu Zahlen. So dauert es derzeit 193 Tage, eine Stelle für Triebfahrzeugführer zu besetzen. Diese sogenannte Vakanzzeit liegt 80 Prozent über dem Schnitt aller Berufe. Für diese Berufsgruppe kann laut Bundesagentur der Bedarf auch nicht aus der Arbeitslosigkeit gedeckt werden. Auf 100 gemeldete offene Stellen kommen bundesweit rechnerisch nur 36 Arbeitslose. Bundesweit plant der Verband der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) daher derzeit eine Kampagne für das kommende Jahr, um mehr Mitarbeiter für die Mobilitätsbranche zu gewinnen.

 


184 Kommentare

  1. Olav Marx

    Aber wo bleibt die Informationspflicht des Unternehmens?
    Wann fährt ein Zug, wann ist wieder ein Bus als Ersatzverkehr unterwegs und wo hält dieser dann?
    Es gibt keine Aushänge an den Bahnhöfen und Haltepunkten zu den derzeitigen Einschränkungen.
    Selbst auf der Homepage der Städtebahn erfährt man erst am gleichen Tag, welche Züge oder Ersatzverkehre fahren!
    Eine verlässliche Planung ist für jeden Kunden der Städtebahn nicht mehr möglich!
    Hier ist auch seitens des VVO absoluter Handlungsbedarf und zwar sofort.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Marx, Sie haben Recht, das Unternehmen muss besser informieren. Wir sind auch dazu mit der Städtebahn im Gespräch und erwarten in diesem Punkt Lösungen. Wir wissen, dass das Unternehmen teilweise erst wenige Stunden vorher erfährt, ob ein Lokführer zum Dienst erscheinen kann, was eine Information der Fahrgäste auch nicht leichter macht. Dies soll die bestehenden Mängel nicht entschuldigen, wollte ich Ihnen aber auch nicht vorenthalten. Wie gesagt, erwarten wir, dass das Unternehmen sich um die Information seiner Fahrgäste kümmert. Viele Grüße

  2. Peter Fleischer

    Sehr schön, dass es dieses Blog gibt. Man scheint beim VVO inzwischen die Brisanz der Lage erkannt zu haben, ohne es noch positiv oder als „Provinzproblem“ darstellen zu wollen. Gerade die Städtebahn scheint ja ein großes Problem mit Transparenz und direktem Kontakt zu haben. Facebookeinträge mit Kritik werden da ja gerne mal gelöscht.

    Ich frage mich allerdings, weshalb eine zu knappe Fahrzeugdecke ein Problem darstellt, wenn es ohnehin zu wenige Triebwagenfahrer gibt? Wer soll denn zusätzliche Triebwagen bedienen?

    Ich möchte die Schäden, die man teilweise auf den Fotos erahnen kann, nicht schönreden, aber ich habe das Gefühl, dass man hier wieder den schwarzen Peter auf andere schieben will.

    Ich finde es auch überraschend, dass bei der SBS kein Lerneffekt einzusetzen scheint. Jedes mal nach einem Unwetter kommt die Meldung, dass ein Zug einen auf der Strecke liegenden Baum gestreift hat. Auch auf der Straße fallen Bäume um, ohne dass es Kritik am mangelhaften Freischnitt kommt.

    Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, den ersten fahrenden Zug nach einem Unwetter mit verminderter Geschwindigkeit fahren zu lassen, um den langen Bremsweg des Zuges ausgleichen zu können? Es würde mich auch nicht überraschen, sollte irgendwann mal ein Zug von Neustadt nach Sebnitz fahren, dass dort auch ein Baum quer liegt. Ich hoffe man gibt sich dann nicht wieder überrascht und nimmt dies als willkommene Ausrede, nicht fahren zu müssen.

    Aber dann passiert ja vielleicht nichts mehr und man könnte als SBS den schwarzen Peter nicht wegschieben….

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Fleischer, danke für die lobenden Wort bezüglich des Blogs. Zu den Triebwagen: Die SBS muss zu bestimmten Zeiten auf bestimmten Strecken in Doppeltraktion fahren. Dazu benötige ich zwar auch Rangierfahrer, aber nicht analog mehr Personal. Auch wir möchten hier kein „Schwarzer Peter Spiel“: Die Aufgaben sowohl für DB Netz als auch für die SBS sind aus unserer Sicht klar und wir erwarten, dass alle Seiten im Interesse der Fahrgäste an Lösungen arbeiten. Viele Grüße

  3. Uwe Berthold

    Es ist absolut dreist von der Städtebahn, den Triebwagenmangel nur auf umgestürzte Bäume und damit auf die DB Netz abzuwälzen: Vor ein paar Wochen stand in der Zeitung, dass es an einem Bahnübergang in Ottendorf-Okrilla einen Unfall zwischen PKW und Zug mit den entsprechenden Schäden am Fahrzeug gab. Dafür kann die DB Netz sicherlich nichts. Weiterhin ist ein Triebwagen nach Aussage des SBS-Personals durch einen Rangierunfall in Kamenz defekt. Diesen Unfall hat die SBS selbst zu verantworten. Weiterhin befindet sich, auch das ist auf der Internetseite der SBS in den älteren Meldungen zu finden, ja immer ein Fahrzeug zur Neubepolsterung und Hauptuntersuchung in Delitzsch, die ja je Fahrzeug zwei bis drei Monate dauert.

    Damit zähle ich bei 5 ausfallenden Fahrzeugen lediglich 2, die Baumkontakt hatten und damit auf das Konto der DB Netz gehen.

    In Anbetracht der Nicht-Leistung der Städtebahn der letzten Monate absolut frech und dreist, so die Schuld von sich zu schieben und die Leute für blöd zu verkaufen.

    Ich hoffe doch, dass der VVO dies ebenso wie die Nichtleistungen entsprechend maßregelt. Die Betroffenen haben einen Anspruch auf die Wahrheit.

    Ansonsten sehe ich an der aktuellen Situation durchaus eine Mitschuld des VVO: Man bekommt in der Regel das, was man ausschreibt bzw. bezahlt. Wer als Verteiler öffentlicher Gelder (der Regionalisierungsmittel, die der Bund als SOZIALstaat zur Verfügung stellt) keine sozialen Mindestvorgaben macht, hat es gerade in der heutigen Zeit nicht anders verdient. Wettbewerb auf Kosten der Mitarbeiter funktioniert im Moment, wie man sieht, zum Glück nicht mehr. Leider sind die Leidtragenden in erster Linie nicht die Entscheidungsträger oder der Unternehmer (der sich ja auf Facebook nicht gerade bescheiden mit Yachtverleih im Mittelmeer und dickem Auto, vermutlich auf Kosten der eigenen Mitarbeiter gibt), sondern die Fahrgäste.

    Eine Schande für alle Beteiligten, und Besserung ist bis auf Worthülsen nicht in Sicht!

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Berthold, vielen Dank für Ihre Meinung. Wie wir bereits schrieben, erwarten wir von allen Parteien, dass Sie die Arbeit leisten, die vertraglich vereinbart ist. Dazu gehören die infrastrukturellen Aufgaben bei DB Netz genauso wie das Erfüllen des Verkehrsvertrages von Seiten der SBS. Zudem erwarten wir, dass sich das Unternehmen für die selbst verschuldeten Mängel bei den Fahrgästen entschuldigt und vernünftig informiert. Ein „Du bist Schuld“ – Spiel halten wir nicht für zielführend. Zum Thema Ausschreibung: In Sachsen sieht das Vergabegesetz keine Mindeststandards vor; eine Änderung ist zuallererst Aufgabe der Politik, da wir als Verbünde nicht in die Tarifautonomie eingreifen dürfen. Dafür gibt es zudem Gewerkschaften, Betriebsräte und Tarifverträge. Wie Sie ja schrieben: Ein Wettbewerb auf Kosten der Mitarbeiter funktioniert eine bestimmte Zeit, aber nicht auf Dauer. Das sehen wir genauso und begrüßen aus diesem Grund die Gespräche zwischen GDL und der Geschäftsführung der SBS. Ebenso begrüßen wir die gesetzliche Regelung zum Personalübergang, weil nur so Lokführer und Zugbegleiter langfristige Zukunftsperspektiven in einer Region haben und der Branche erhalten bleiben. Im Ostsachsennetz wird dies erstmals Anwendung finden, sollte die Vergabe an ein anderes Unternehmen erfolgen, als die derzeit dort verkehrende Länderbahn. Viele Grüße

      1. Manuela B.

        Ich möchte gerne nach Ottendorf-Okrilla ziehen und hatte mich gefreut, dass der VVO 825.000€ unserer Steuergelder für die Verbesserung der Triebwagen bei der Städtebahn Sachsen ausgegeben hat. Auch damals vor ein paar Jahren hatte ich mich schon mal über die ca. 450.000€ unserer Steuergelder gefreut, welche für den Ausbau von Kundeninformationssystemen bei der Städtebahn Sachsen gedacht waren.
        Aktuell weiß ich nicht ob der Standort Ottendorf-Okrilla mit seinen Grundstückspreisen und dem Bahnhof Ottendorf-Okrilla Süd wirklich meine neue Heimat werden kann. Ich beobachte schon seit längerem die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Städtebahn Sachen auf der Strecke nach Königsbrück. Ganz ehrlich, da kann ich mir auch ein viel günstiges Grundstück ohne Eisenbahnanschuss kaufen. Was bei der Städtebahn abgeht und wie unsere Steuergelder verschwendet werden spottet jeder Beschreibung. Auch Aussagen auf Facebook des Geschäftsführers, über 2 Millionen Euro in die Instandsetzung der Triebwagen zu investieren, ist lächerlich, denn es sind gerade mal 133.333 Euro für jedes der 15 Fahrzeuge. Und das ist wirklich nicht viel Geld für eine Hauptuntersuchung. Früher nannte man dies Pinsel HU. Kein Wunder, wenn die Triebwagen ständig Störungen haben. Hätte man unsere Steuergelder nicht lieber einem neuen Betreiber geben sollen, als auf die unzuverlässige Städtebahn Sachsen zu setzen? Und wie kontrolliert der VVO die Umsetzung der Projekte bei der Städtebahn, für die wir Steuerzahler Geld gegeben haben? Eine weitere Verdichtung des Taktes auf der Strecke ist wohl kaum mit der Städtebahn Sachsen vorstellbar.

        1. Christian Schlemper

          Hallo Manuela B., zu einer möglichen Kündigung des Vertrages haben wir uns ja im Beitrag selber geäußert. Wir können Ihnen versichern, dass wir auf die ordnungsgemäße Verwendung der Steuergelder achten, wir werden dementsprechend auch regelmäßig vom Rechnungshof geprüft. Viele Grüße

          1. Manuela B.

            Sehr geehrter Herr Schlemper
            Ihre Anwort zeigt mir, dass Sie nicht auf das Thema Steuergeld und Standortvorteil durch einen Bahnanschluss eingehen wollen. Wir Steuerzahler haben ein Recht darauf, dass die an ein Unternehmen zweckgebundenen gezahlten Beträge auch dafür eingesetzt werden. Die Städtebahn Sachen hat in keinem Triebwagen einen Bildschirm für Fahrgastinformationen. Wurden die aber nicht durch den VVO gefördert?

          2. Christian Schlemper

            Hallo Manuela B., natürlich hat der Steuerzahler darauf ein Recht. Aber welche Informationstafeln sollen wir denn bei der SBS gefördert haben, noch dazu mit der von Ihnen genannten Summe? Derzeit unterstützen wir das Re-Design der Fahrzeuge, da wir uns dies nun leisten können – im Gegensatz zum Jahr der Vergabe, als wir aus Kostengründen nach Kürzungen durch die Staatsregierung auf die Forderung nach einem Re-Design verzichtet hatten. Viele Grüße

        2. BLK Sheep

          825000,-€ für Re-Design vom VVO.. ca.30000,- pro VT für Bezug und Installation an eine czechische Firma überwiesen..keine Frage, die haben sich gefreut über den Auftrag..

          Eine Frage bleibt! Was passiert mit dem restlichen Geld??

          1. Christian Schlemper

            Hallo BLK Sheep, wir versichern Ihnen, dass wir nur Gelder auszahlen, für die die Mittelverwendung nachgewiesen wird. Viele Grüße

          2. Alex aus KM

            Hallo BLK Sheep.

            Leider hast du vergessen zu schreiben, dass die neue Bestuhlung, BRETThart ist und die Sitzqualität an das Unternehmensniveau angepasst worden ist. Und das ist nicht positiv gemeint. Da ist jeder Sitz in der Straßenbahn bequemer. Eindeutiger Punkt, an GeldmittelVERSCHWENDUNG. Und das ist nicht nur meine eigene persönliche Meinung.

            Die SBS hat doch auch eine Marketingabteilung, diese könnte doch auch mal Fahrgastbefragungen durchführen (besonders wenn SEV) gefahren wird.

    2. G.Grimm

      super,
      endlich mal die Wahrheit

  4. Helmut Groß

    Irgendwie schwer vorstellbar, dass auf dem deutschen Markt zu wenig gebrauchte Eisenbahnfahrzeuge zur Verfügung stehen sollen. Was ist aus all den Desiro-Triebwagen geworden, die DB Regio im Dieselnetz Ostsachsen und im Dieselnetz des VVO eingesetzt hatte, bevor sie diese Strecken an die Länderbahn bzw. an die Städtebahn Sachsen abgegeben hat? Außerdem braucht man für nichtelektrifizierte Strecken nicht zwangsläufig Dieseltriebwagen, wie man beispielsweise auf der Strecke von Chemnitz nach Leipzig sehen kann: Mit Personenwagen und einer Diesellok geht es auch. Und Personenwagen sind im Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt stets in größerer Anzahl abgestellt, wie sich dort auf jeder Vorbeifahrt beobachten lässt. Dann muss die Städtebahn eben Fahrzeuge von DB Regio mieten. Die Länderbahn, damals noch Vogtlandbahn, hat das vor einigen Jahren im Ostsachsennetz auch gemacht.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Groß, wenn Sie die Kontaktdaten zu Unternehmen haben, die Wettbewerbern gern betriebsbereite Fahrzeuge und das entsprechend ausgebildete Personal zur Verfügung stellen, freuen wir uns auf Ihre Vorschläge. Spaß beiseite: Schon der Einsatz von Lokomotiven und den, oft kritisierten und nun vor einem Austausch stehenden, Wagen zwischen Chemnitz und Leipzig war ebenfalls unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es nur einen kleinen deutschen Gebrauchtfahrzeugmarkt gibt. Der Großteil des rollenden Materials ist derzeit, einfach historisch bedingt, in der Hand der DB AG und nicht etwas wie in Großbritannien im Besitz von Leasinggebern. Auch die SBS hat in der Vergangenheit, zum Beispiel 2011 zum Kirchentag, auf Fahrzeuge anderer Bahngesellschaften zurückgegriffen und setzt derzeit während der planmäßigen HU der Desiro-Triebwagen einen gemieteten Regioshuttle ein. Viele Grüße,

  5. Ralph Gruner

    Vielen Dank, dass der VVO jetzt erkannt hat, dem Thema mehr Öffentlichkeit zu geben. Der Kommentar von Christian Schlemper geht schon mal in die richtige Richtung. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben zu wenig für die Nachwuchsgewinnung getan. Ich mache mir noch ganz andere Sorgen: Die Unzuverlässigkeit der Städtebahn führt zur Abwanderung der Fahrgäste. Wir waren hier auf den Strecken gerade auf einem guten Weg. Für die Zukunft sehe ich da sehr dunkle Wolken. SEV ist nicht hinzunehmen. Wie sieht es denn mit Ersatzvornahme aus? Also auf Kosten des vertragswidrig handelnden Unternehmens ein anderes zu beauftragen? Und sicherlich bekleckert sich die DB Netz AG auch nicht mit Ruhm. Vegetationspflege war in der Vergangenheit ein Fremdwort. Auf der RB 71 haben wir noch ein technologisches Problem. Für den Regelverkehr werden 3 Züge benötigt. Mit relativ wenig Aufwand kann das auch mit zwei Zugpaaren abgewickelt werden. Dafür müsste zwar eine neue Kreuzungsstelle bei Stolpen entstehen (hatten wir schon) und die Streckengeschwindigkeit an einigen Stellen erhöht werden. Beim 10 Minuten Takt der S1/2 in Pirna ist es egal, wie der Anschluss auf die RB 71 organisiert ist. Ich kann nur sagen: Ran an die Probleme und Lösungen erarbeiten. Zurzeit sehe ich nur Stillstand. Leider.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Gruner, die weiteren Schritte prüfen wir derzeit juristisch. Auch für eine Ersatzvornahme gelten allerdings die bereits im Blogbeitrag angesprochenen Rahmenbedingungen bezüglich Unternehmen, Fahrzeugen und Personal. Ihre Hinweise zur RB 71 gebe ich an die Kollegen der Fachabteilung weiter. Viele Grüße

  6. C. Michel

    Es wird also auf kürzere und mittlere Sicht bei diesen Ersatzverkehren bleiben. Dann sollte man aber sicherstellen, dass Busunternehmen zum Zuge kommen, die eine Zielanzeige haben (z. T. tauchen handgemalte „Zettel“ auf). Auf keinen Fall irgendwelche Taxler, die keine Ahnung von den Strecken haben und auch keine Räder mitnehmen können.

  7. Gbr. Grimm

    ich muss mal sagen das was in der SZ steht ist geradezu ein Zitat der Städtebahnhomepage.
    Da steht genau derselbe Unsinn drin.
    Ich will hier in keinem Fall den Zusammenprall mit einem Baum beschönigen. Das ist für alle Beteiligten der Horror.
    Nur was das Management der Städtebahn daraus macht ist ein Unding.
    Grimms Märchen für Erwachsene geschrieben von (mir fällt der Name gerade nicht ein).
    Fakt ist das 2 Triebwagen im Schadbestand sind, letzteres wohl einer aus der Baummisere.
    Der andere dürfte von einem BÜ Unfall in Ottendorf herrühren. Auch dafür kann das Management nichts und das wird auch jeder einsehen.
    Das man aber alle Schadbestände auf umgestürzte Bäume zurückführt da hat man dreist gelogen. Vergessen sollte man nicht die selbstverschuldete Entgleisung in Kamenz vor einigen Wochen, da stellte doch der Lokführer unter dem Fahrzeug eine Handweiche, die Folge war, vorn ging es nach rechts und der hintere Teil nach links. Intelligenz lässt grüßen.
    Nun Kapitel 2 aus Städtebahns Märchenbuch
    5 der 16 Triebwagen……., –>man siehe Zahlen,Fakten & Fahrzeuge „Triebwagen: 15 Desiro (Siemens)“ , auch das stimmt nicht. Zugunsten für das Unternehmen was ja immer bekräftigt: „Wir sind täglich für Sie unterwegs mit dem Anspruch: zuverlässig, pünktlich und freundlich zu sein.“ sei gesagt das sich generell ein Fahrzeug zur Hauptuntersuchung befindet und man deshalb von der Hanseatischen Eisenbahn ein Fahrzeug angemietet hat. Bauart bedingt kann der Tw jedoch nur in Solo Traktion auf dem betriebenen Streckennetz verkehren.
    Nun muss man nicht der große Mathematiker sein um auszurechnen 15-1+1= 15. Und: nur wenige Triebfahrzeugführer können dieses Fahrzeug bediehnen. Schon hier kommt das Missmanagement diese Unternehmens zur Geltung.
    Kapitel 3: “ Vor allem der Schaden vom November 2017 auf der Strecke nach Kamenz und der jetzige vom vergangenen Samstag erreichen ein Volumen von ca. 750 T€. Bei erstgenannten Zusammenprall wurde der komplette Triebkopf des Zuges zerstört. Der Zug ist heute, neun Monate später, immer noch in der Reparatur.“ die nächste Lüge, das Fahrzeug steht von der Innenausstattung befreit in Ottendorf und soll neu bestuhlt werden. Hierzu sucht man bei der Städtebahn sicher noch einen Raumausstatter. Ich glaub da muss man in der Führungseben gar nicht weit suchen!
    Kapitel4: „Infolge Ausfall durch Unfallschäden verkehren folgende Züge am 09.08.2018 mit nur 1 Triebwagen“
    so liest man es schon 2 Tage auf der Homepage.
    Wundersam ist nur die Spontanheilung der Triebwagen, da hat die gute Fee wohl Wünsche über Nacht erfüllt.
    Wenn man sich jedoch den Umlauf anschaut wo nur 1Tw verkehrt, kommt man zu dem Schluss, das ist genau der Umlauf wo in Dresden verstärkt und geschwächt wird.
    Da war es dann wohl eher Mangel an Triebfahrzeugführern, Das sich diese auch auf den Durchläufer Ottendorf- Altenberg auswirkt ist wohl.
    Hier heult man an der falschen Stelle und zieht über DB netz her. Immer andere sind schuld nur wir nicht.
    Kapitel 5: 10 neue Lokführer beginnen die Ausbildung, derzeit sind 6 übrig geblieben!

    1. Christian Schlemper

      Hallo, wir finden es bedauerlich, dass Sie solch umfassende und detaillierte Kritik anonym und öffentlich in dieser Form äußern. Nichtsdestotrotz geben Ihre Aussagen im Haus natürlich zur Prüfung weiter. Viele Grüße

  8. SBS-nicht-Nutzer

    „Einer der Gründe für die momentane Situation ist schlichtweg der Mangel an Lokführern.“

    Man könnte die Leute halt auch einfach mal vernünftig entlohnen, da wundert es mich nicht, dass die lieber bei DB arbeiten wollen, anstatt bei der SBS….
    Bei Drehscheibe-online ist die Rede von 500 € brutto weniger Einstiegsgehalt….

    Vielleicht sollte die SBS da mal ansetzen, dann finden sich sicherlich auch wieder genug Lokführer.

    1. Christian Schlemper

      Hallo, leider sind inzwischen alle Bahngesellschaften, inklusive der DB AG, von Personalmangel betroffen. Das alleine wird aus unserer Sicht das Problem nicht lösen, daher drängen wir ja auch darauf, dass die Bahngesellschaften mehr ausbilden. Viele Grüße

      1. SBS-nicht-Nutzer

        Na, wenn auch die DB AG Probleme mit Personalfindung hat, dann bitte ich doch mal um eine Liste, wie viele S-Bahn-Dresden-Züge in der letzten Zeit wegen Personalmangel ausgefallen sind. Ich denke, diese Liste wird extrem kurz werden…., im Gegenteil zur SBS-Liste…

        1. Christian Schlemper

          Hallo, für uns und jeden betroffenen Fahrgast ist jeder ausgefallene Zug einer zu viel. Da ist es ganz egal, wie lang welche Liste ist. Viele Grüße

  9. Frank Netzer

    Hallo
    Ist das wirklich Ernst oder doch nur ein schlechter Scherz, dass man heute den letzten Zug komplett als SEV fahren will? Aber Sie haben schon auf dem Schirm, dass heute der Kaiser in der Stadt ist und vielleicht etwas mehr los sein könnte?
    Wie lange soll der Transport mit einem VT noch weiter gehen? Ab nächster Woche ist Schulstart!!!!! Es ist jetzt schon eine Zumutung für alle Fahrgäste. Man fühlt sich mittlerweile wie Schwein beim Viehtransport. Dort sollte man vielleicht schon bald über Schmerzensgeld nachdenken!!!
    Auch ist es unverschämt die Fahrgäste so kurzfristig über „Fahrplanänderungen“ zu Informieren, so dass man früh erst mal prüfen muss ob man überhaupt auf Arbeit und zurück kommt. Da hat man schon den Vorteil von einem Bahnanschluss und weis nicht ob man ihn nutzen kann.
    Vielleicht wäre es mal Zeit das sich die Geschäftsführung selbst in die Pendlerzüge setzt (welche mit einem VT gefahren werden) um die kuschlige Atmosphäre zu genießen.
    Viel Spaß dabei

    Grüße aus Pulsnitz

    1. Christian Schlemper

      Hallo Frank Netzer, wir geben Ihren Beitrag an die Städtebahn Sachsen weiter. Wie bereits betont, erwarten wir, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen erfüllt. Insbesondere zum Beginn des neuen Schuljahres drängen wir unsererseits auf verbindliche Informationen für die Fahrgäste und eine Besserung der Situation. Viele Grüße

  10. G.Grimm

    Na wenn die Geschäftsführung nicht schon längst den Vogel abgeschossen hätte, so täte sie es heute. Da fahren die Züge teilweise nur zwischen Kamenz und Radeberg und der Fahrgast wird auf die Trilex verwiesen. Nachzulesen auf der Homepage der Städtebahn. Nur von den 35 min. Wartezeit spricht niemand.

    Vielleicht sollte man mal hier schauen: https://czech-house.eu/
    Die Geschäftsführung hat wohl was neues am Start?

    Und zum Kommentar von Hr. Netzer;
    die Städtebahn hat das Konzert sicher im Blick. Um 18:55 fällt der Zug ja ersatzlos aus. Vielleicht trägt man sich mit der Hoffnung, wenn weniger hinkommen fahren auch weniger zurück.

    1. Christian Schlemper

      Hallo, Ihrer Kritik an der heutigen Situation können wir nur zustimmen. Zu den Aktivitäten der Geschäftsführer fragen Sie diese doch bitte selber. Viele Grüße

      1. Olaf Frank

        Hallo Herr Schlemper,
        zu: „Zu den Aktivitäten der Geschäftsführer fragen Sie diese doch bitte selber.“ der Geschäftsführer???
        Soweit bekannt gibt es nur einen Geschäftsführer, Der 2.Herr Severin ist lediglich sein Bruder und hat als klein Erna kaum etwas zu sagen

  11. Grit Bayr

    Es ist echt zum ko…wie hier mit Menschen umgegangen wird. Der Herr dort im Büro muss doch wirklich denken wir Pendler sind blöd und bekommen nicht mit was dort im Unternehmen so abläuft. Nur um sein Ego zu schützen, trägt man einen Machtkampf der eher einer Schmierenkomödie gleicht, auf dem Rücken der Fahrgäste und des Zugpersonals aus.Ich weiß nicht ,ob der Herr sich freuen würde, wenn sein Personal permanent zu spät kommt( Entschuldigung ich vergaß….die kommen wahrscheinlich Garn nicht)….mein Chef tut es jedenfalls nicht. Ich kann nur vor dem noch standhaft bleibendem Zugpersonal den Hut ziehen, denn das sind diejenigen, die dafür den Kopf hinhalten müssen, für das was dort am Schreibtisch beschlossen wird.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Frau Bayr, danke für Ihren Kommentar, den wir an die Städtebahn Sachsen weiterleiten. Viele Grüße und trotz des Ärgers ein schönes Wochenende

  12. Peter Steinke

    Hallo,

    eigentlich wollte ich auch auf die Probleme der SBS eingehen, aber die sind ja inzwischen allseits bekannt und müssen nicht nochmal erörtert werden.

    Dann gehe ich eben das andere, im Moment weitaus größere Problem an.

    Die derzeitigen spontanten Busnotverkehre (denn es sich ja keine geplanten Schienenersatzverkehre) leiden alle unter dem gleichem Problem: Die Haltestellen liegen teilweise weitab von den Haltepunkten und ortsunkundige Fahrgäste wissen erst recht nicht, wo sich diese befinden. Nun kann man sagen: „Es gibt doch Aushänge an den Haltepunkten, wo die Ersatzhaltestellen sind.“ Ja, klar. Wer allerdings wenige Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des Zuges am Bahnhaltepunkt ist, der schafft es einfach nicht mehr bis zur Bushaltestelle. Bis die Fahrgäste dort sind ist der Bus längst über alle Berge.

    Vorschlag 1:
    Durch die SBS wird ein „Busnotverkehrsfahrplan“ mit den Fahrzeiten und Haltestellen(!) kommuniziert, welcher im Falle eines BNV in Kraft tritt. Auf diesesn wird dann beim spontanen BNV verwiesen und sowohl Fahrgäste als auch Personal (= Busfahrer) haben etwas, wonach sie sich richten können.

    Vorschlag 2:
    Der Z-VOE sollte als Besteller überlegen, ob nicht ein planmäßiger und veröffentlichter Schienenersatzverkehr das kleinere Übel gegenüber dem großen Ärger über den spontanen Busnotverkehr ist. Also so, wie es z.B. auf der RB71 schon zwischen Neustadt und Sebnitz gemacht wird.
    Natürlich sollte auch solch eine Maßnahme zeitlich befristet werden. Und dann auch nicht immer wieder verlängert und verlängert und verlängert (siehe Neustadt-Sebnitz).
    Der große Vorteil wäre aber, dass die SBS sowohl Personal als auch Fahrzeuge für andere Strecken frei hat, so wenigstens dort der Betrieb stabil ist. In Summe sollten sich hoffentlich die Einschränkungen für alle Fahrgäste im Rahmen halten.

    Zur Frage der möglichen Ersatzfahrzeuge aber noch ein Hinweis. Die Hunsrückbahn von Boppard nach Emmelshausen verkehrt demnächst für 14 Wochen wegen Bauarbeiten im SEV. Auch wenn die dortigen RegioShuttle etwas speziell sind, so wären sie vielleicht dennoch vorübergehend als Ersatzfahrzeuge verfügbar? Vielleicht sogar mit den entsprechenden Lokführern? Anfragen kostet sicher nichts. Traut euch!
    Natürlich sollte man jetzt nicht mit dem Gegenargument der hohen Kosten für die Überführungsfahrten kommen. Nur wo ein Wille ist, ist auch ein Weg zur Lösung!

    1. Christian Schlemper

      Hallo Peter Steinke, wir befürworten ebenfalls das Einrichten von geregeltem SEV, daher haben wir die SBS ja zum entsprechenden Buseinsatz zwischen Sebnitz und Neustadt aufgefordert. Ihre Vorschläge zum Busnotverkehr gebe ich an die SBS weiter, ebenso den Hinweis zu möglichen Ersatzfahrzeugen. Viele Grüße

  13. Rainer Ullrich

    Hmmm.

  14. Kuno

    So, ich im Raum Kamenz/Königsbrück lebend und täglich nach Dresden mit PKW auf Arbeit fahrend, überlegte aufgrund der staugeplagten A4 nahperspektivisch mit ÖPNV nach Dresden zu pendeln.
    Da müsste ich mich allerdings auf die vorhandenen Bahnverbindungen verlassen können. Meiner Wahrnehmung/Beobachtung (vom Auto aus) nach fahren da neben den schicken Triebwagen auch immer mal wieder unangekündigt SEV oder gar nix (das sehe ich dann an den mehreren wartenden Menschen).
    Weiß nun nicht, obs an der SBS oder am VVO klemmt – da scheint da ja ne Vertragsbeziehung zu bestehen? Und wenn der eine seiner Vertragspflicht nicht nachkommt – was macht dann der andere? Hat der überhaupt ein Problem damit, oder sind es „nur“ die darauf angewiesenen Fahrgäste?
    Zum allgemeinen SBS-hate würde ich gern auch mal die Wahrnehmung der Verantwortung des VVOs nachfragen. Ohne damit die SBS in Schutz nehmen zu wollen.

    Aktuell verlass ich mich dann doch lieber die A4. Oder anders: ich beneide nicht die Menschen, die keine Alternative mit Auto haben wie ich.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Kuno, wir versichern Ihnen, dass wir ein großes Problem mit der mangelhaften Leistungserbringung der SBS haben und pönalisieren das Unternehmen entsprechend. Viele Grüße

  15. Lutz Märtens

    Heute morgen, Ersatzloser Ausfall der Städtebahn zwischen Radeberg und Dresden Hbf bzw Gegegenrichtung.

    Information gleich Null.

    Erst gegen 10:00 Uhr kamen die entsprechenden Ansagen von S&S, die auf nachfolgende Trilex-Züge bis Radeberg verwiesen. Trilex-Personal war auch nicht informiert, von wem auch? Städtebahn Geschäftsführung bzw Leitstelle duckt sich wohl ab, anstatt andere beroffene EVUS wenigstens zu informieren, damit sie paar grundlegende Informationen an die Reisenden liefen können.

    Tut mir leid, ich hab noch nie ein EVU erlebt, dass seine Fahrgäste so im Stich lässt…
    Und das Zugbegleitpersonal kann da sicher nichts dafür, die halten für ihren Hungerlohn den Kopf tagtäglich hin.

    Aber lieber VVO, Ihr seid selber schuld, „Wer billig will, bekommt billig“.

    Gruss, Märtens (langsam richtig sauer).

    1. Christian Schlemper

      Hallo Lutz Märtens, wie erwähnt, sind wir insbesondere mit der Informationspolitik nicht zufrieden und erwarten, dass die SBS sich um ihre Fahrgäste kümmert. Wir können Ihren Ärger daher gut verstehen. Viele Grüße

  16. Lutz Märtens

    Ich lese mir das gerade noch mal in Ruhe durch, Herr Schlemper.

    Ihre Antwort: „Zu den Aktivitäten der Geschäftsführer fragen Sie diese doch bitte selber. „,

    setzt ja wohl dem Baum die Krone auf!!! Ist an Frecheit nicht zu überbieten seitens von Ihnen.

    „SIE“ sollten die Geschäftsführer fragen, wie sie einen reibungslosen Betrieb abwickeln wollen und wie sich ihre sonstigen Aktivitäten mit diesem Ziel in Einklang bringen lassen.

    Und wenn diese es nicht können, nach allen Beteuerungen der letzten Monate, dann gehört ihnen der Verkehrsvertrag entzogen.

    Das ist ihre Aufgabe.

    Aber ihre Antworten zeigt mir auch…. Abwiegeln, aussitzen, es kommen bessere Zeiten.
    Wie die beiden Herren auch argumentieren.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Lutz Märtens, bei allem Ärger habe ich eine Bitte: Auch der Ton macht die Musik. Würden wir das Thema „nur aussitzen oder abwiegeln,“ hätten wir diesen Beitrag nicht erstellt. Viele Grüße

  17. Stammfahrer

    Ich möchte an der stelle mal die Arbeit der Trilexarbeiter, Lokführer sowie die netten Kundenbetreuer loben und hervorheben.
    Da kann die SBS sich eine Scheibe abschneiden !

    Ich fahre täglich Zug, und wurde z.b. am Freitag ab Bautzen 06:36Uhr, von einen sehr netten Kundenbetreuer beraten.

    Die meisten Kundenbetreuer der SBs sind da meistens etwas genervt, wenn mann mal ne frage hat !

  18. Heiko Haufe

    Ich habe bis jetzt viel vom Bahn fahren gehalten. Aber wenn ich heute nach Dresden fahre und abends um 23.00uhr nach Hause fahren will und auf dem Bahnhof steht an der Info tafel nur Zug fällt aus ohne jegliche Erläuterung bzw Alternative das kann ja wohl nicht wahr sein. Das ich dann ein Taxi nehmen muss um nach hause zu kommen ist unterste Kanone. Geschweigedenn vom bezahlten Fahrschein.

  19. Helge Mai

    Wann wird die Geschäftsführung der Städtebahn zur Verantwortung gezogen? Wir Kundenbetreuer von TRILEX bekommen die Wut der Fahrgäste der Städtebahn zu spüren.
    Der VVO sollte endlich die Notbremse ziehen.
    Helge Mai, KSP bei TRILEX

    1. Christian Schlemper

      Hallo Helge Mai, wie wir schon erwähnt haben, schauen wir nicht tatenlos zu. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir nicht jede Handlung bzw. jede Entscheidung öffentlich bekannt geben. Sie können versichert sein, dass sich die Verantwortlichen kümmern. Viele Grüße

      1. Olaf Frank

        Hallo Herr Schlemper,
        nichts öffentlich???
        genau das tun Sie 6 Tage später in der SZ.
        man ziehe in Erwägung …..
        und über eine Kündigung des Verkehrsvertrages denke man noch nicht nach.
        Was denken Sie was der Geschäftsführer der SBS jetzt macht? Der lacht sich doch eins wenn der VVO den Finger erhebt. Toller Liebesweis!

  20. De Maddl

    Die Probleme mit der Anzahl der Triebfahrzeugführer der SBS sind doch völlig hausgemacht. Es gab früher eine funktionierende Mannschaft, ausreichend Tfs und gut ausgebildete Zugbegleiter. Wo sind sie denn hin? Die besten haben schnell das Weite gesucht, als sie gemerkt haben, welch Ausbeutergesellschaft hier am Markt ist. Einige Illusionäre blieben, versuchten, für alle einen halbwegs akzeptablen Tarifvertrag zu bekommen. Diese Leute wurden rausgeekelt, aus fadenscheinigen Gründen gekündigt oder so gemobbt, dass sie schlussendlich aufgaben und von selbst gingen. Dabei wollten alle nur eine gerechte Bezahlung und vor allem bessere Arbeitsbedingungen. Beides gibt es bis heute nicht und ist auch nicht absehbar, wann es eintritt.

    1. Christian Schlemper

      Hallo, wir finden es bedauerlich, dass Sie solch umfassende Kritik anonym und öffentlich in dieser Form äußern. Nichtsdestotrotz nehmen wir Ihre Ausführungen und Meinung zur Kenntnis. Viele Grüße

      1. De Maddl

        Herr Schlemper, ich äußere solche Kritik gern öffentlich, aber doch anonym, weil die SBS immer noch etwas Geld übrig hat, um solche Aussagen anwaltlich zu unterbinden. Aber schicken sie doch mal ihre eigenen Leute inkognito los und stellen beim derzeitigen Personal die richtigen Fragen. Da bekommen sie auch ein paar Informationen. Langfristig gesehen hoffe ich auf die Einsicht, nicht nochmal irgendeine Strecke an diese Firma zu geben!

  21. Christian Schuhmann

    Hallo Namensvetter Herr Schlemper!

    Zunächst einmal Lob dass sie mit dem Thema mehr und mehr an die Öffentlichkeit gehen. Leider enthält der Artikel viele Halb Wahrheiten, was ich ihnen aber nicht zum Vorwurf machen möchte. (…)

    Traurige grüße

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Schumann, da Ihr Beitrag in einigen Teilen aus unserer Sicht eine Verleumdung darstellt, veröffentlichen wir diesen hier nicht ein. Wir arbeiten mit allen Verkehrsunternehmen pragmatisch und ergebnisorientiert zusammen. Kritische Punkte bezüglich der Leistungserbringung werten wir grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit aus. Wir können Ihnen aber versichern, dass wir uns für die Interessen der Fahrgäste einsetzen. Viele Grüße

      1. Falk Wehner

        Wieso werten Sie dann kritische Punkte der Leistungserbringung nicht in der Öffentlichkeit aus?? Sie verantworten hier schließlich das Geld der Fahrgäste und Steuergelder und die meisten Fahrgäste sind auch Steuerzahler und haben ein Recht auf Transparenz, doch das scheint man im VVO vergessen zu haben, sie sind kein Privatunternehmen das sich auf Betriebsgeheimnisse berufen kann!!

        1. Christian Schlemper

          Hallo Falk Wehner, wir denken nicht, dass eine öffentliche Diskussion effizienter in der Problemlösung ist, als zielorientierte Gespräche. Die Philosophie unseres Controllings können Sie gern auch hier nachlesen: http://blog.vvo-online.de/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-auch-nicht-schlecht/ Natürlich haben Sie recht, was Transparenz betrifft. Die Mittelverwendung des Verbundes können Sie auf den Euro genau in den Jahresberichten nachlesen. Diese finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.vvo-online.de/de/vvo/nahverkehrsplan-vergaben/jahresberichte-6285.cshtml Weitere Zahlen finden Sie unter https://www.vvo-online.de/de/vvo/portrait/index.cshtml Viele Grüße

  22. Max Wunder

    Die zustände der SBS sind mittlerweile sowas von Katastrophal. Da ich darauf angewiesen bin, muss ich endlich mal meinen Druck ablassen, denn schließlich bezahle ich für Leistung! Wie kann es denn zum Beispiel sein, dass die Klimaanlage mal funktioniert und mal nicht. Entweder benötige ich so wenig Klamotten, weil ich das Gefühl habe ich sitze in der Sauna oder ich sitze im Sommer mit Winterklamotten in der SBS. Irgendetwas läuft da falsch. Da fahre ich lieber mit der S-Bahn aber leider fährt diese nicht nach Königsbrück. Ach und ein Vorteil haben die S-Bahn noch: Sie halten Freiberger Straße!!! Dadurch muss ich Mitte austeigen und mehrmals umsteigen um an mein Ziel zu kommen. Deswegen bringe ich meistens mein Fahrrad mit um einfach schneller voran zu kommen als x-mal umzusteigen. Wird dies endlich möglich sein, dass auch die SBS mit der Umstellung auf halbstündlich mit eingeführt wird? Aber mal ganz ehrlich ich sollte lieber wieder auf ein Auto umsteigen, da komme ich schneller ans Ziel und pünktlich! Dennoch ist mir bewusst, dass dies schädlicher für die Umwelt ist aber wenn die SBS/VVO nicht hinbekommt pünktlich, an wichtigen Haltepunkte zu halten, Züge gar ausfallen oder durch SEV kein Fahrrad mitgenommen werden kann, kann ich mich nicht darauf verlassen und ich komme zu spät auf die Dienststelle. Bevor weitere Lokführer ausgebildet werden, sollte mal lieber darauf geachtet werden, dass Steuergelder ordentlich in die Triebfahrzeuge gesteckt werden, denn sonst wird der SEV niemals aufhören! Ein anderes Bahnunternehmen lässt sich auch finden, wenn dafür eine Ausschreibung gemacht wird! Es wird generell zu viel drum herum gerettet, statt endlich auf den Tisch zu hauen um den Sorgen der Kunden nach zu kommen!
    Was sind in Zukunft für Verbesserungen geplant?
    Wie sieht es nun mit Haltepunkt Freiberger Straße aus?
    Soll in Zukunft auf der Strecke nach Königsbrück endlich eine ordentliche S-Bahn fahren?
    Wie lange soll ich bzw. all eure Mitfahrerinnen und Mitfahrer solche Zustände antun?
    Nur reden und entschuldigen bringt nicht! Es besteht mehr als nötiger und dringender Handlungsbedarf!

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Wunder, gern geben wir Ihre Vorschläge zur RB 33 weiter. Ein halt der Züge aus Königsbrück am Haltepunkt Freiberger Straße ist allerdings auch in Zukunft nicht geplant. Viele Grüße

      1. Max Wunder

        Warum ist denn kein Halt an der Freiberger vorgesehen? Dadurch würden andere Linien entlastet werden und es ist eine entspanntere Fahrt, da man nicht durch die Gegend hetzten muss um seinen Anschluss noch zu erreichen!

        Wie sieht es denn mit Geld zurück zumindest einen Teil für Abo Besitzer aus? Als Abo Besitzer ist eine 4-er Karte als evtl. Entschädigung sowas unnütz.

        Vielleicht solltet ihr wieder mal darüber nachdenken, das Projekt Straßenbahn für Ottendorf-Okrilla wieder aufzunehmen und das zwar schnellstmöglich, damit zahlende Kunden auch nachts nach Hause kommen, wenn Sie mal im Theater oder Kino gewesen sind! Feste, wie Stadtfest etc., müssen immer frühzeitig verlassen werden! Das ist wirklich traurig! Ich möchte mein Auto nicht benutzen aber dazu müsst ihr endlich mal etwas tun und die Umwelt entlasten!!!! Dieselfahrzeuge machen auch Dreck, viel Dreck!

        Ach, vielleicht mal Stellung auf den gesamten Inhalt eines Kommentars nehmen!

        1. Christian Schlemper

          Hallo Max Wunder, der Halt an der Freiberger Straße ist nur auf den S-Bahn-Gleisen möglich. Diese wurden extra für die S-Bahn gebaut, um sie vom Regionalverkehr zu entmischen. Zum Thema Entschädigung sind wir derzeit im Gespräch. Statt des Projektes „Straßenbahn nach Ottendorf-Okrilla“ hat der Kreistag des Landkreises Bautzen entschieden, das Angebot der Regionalbahn zu verbessern – unter anderem mit einem dichteren Takt in der Hauptverkehrszeit und einer Verlängerung der RB 33 zum Hauptbahnhof. Zum Dieselantrieb untersuchen wir derzeit Alternativen. Einen Beitrag dazu finden Sie unter https://www.vvo-online.de/de/vvo/projekte-tagungen/akku-netz-6628.cshtml Viele Grüße

          1. Max Wunder

            Hallo Christian Schlemper,

            was bedeutet: „unter anderem mit einem dichteren Takt in der Hauptverkehrszeit und einer Verlängerung der RB 33 zum Hauptbahnhof.“

            Für mich würde das bedeuten, dass nur zu bestimmten Zeiten verstärkt gefahren wird. Was ist denn mit der Nacht? Ich möchte auch endlich nachts gerne unbeschwert nach Hause kommen. Leider sind die Taxis nicht im VVO-Abo enthalten.

            Gibt es dazu Änderungen, damit man nachts nach Hause kommt? Z.B. 2, 3 Uhr etc. Aktuell muss ich zusehen, dass man sich um 22 Uhr auf den Weg nach Hause macht. Gut wäre ein Nachtbus z.B. ab Postplatz oder Klotzsche.

            Als ich noch in Dresden wohnte war das keine Hetzerei. Nun macht das keinen Spaß mehr und muss ja sehen wie ich nach Hause komme. Vor allem immer ins Netz schauen, ob SBS fährt oder nicht und so weiter .

          2. Christian Schlemper

            Hallo Max Wunder, damit wir hier beim Thema bleiben, schreiben Sie uns zum Nachtverkehr Richtung Ottendorf-Okrilla eine E-Mail an service@vvo-online.de. Dann kümmern wir uns um eine fundierte Antwort. Viele Grüße

  23. Alex aus KM

    Hallo lieber VVO.

    Es ist positiv anzumerken, dass es jetzt, wenn auch ziemlich spät, dieser Blog eröffnet worden ist.

    Bevor ich länger aushole, ist es mir ein besonderes Anliegen, dem Personal der SBS Respekt zu zollen, welches, auch durch diese miserablen Umstände, noch Ihre Arbeit verrichten und Ihren Kopf hinhalten müssen. Auch müssen wir als Servicestelle hinhalten und den Frust (der total verständlich ist) der Fahrgäste ertragen und das ist nicht mehr hinnehmbar. Wir erhalten keinerlei Gegenleistungen sondern müssen jeden einzelnen Tag unser bestes geben, damit wir hier Überleben können und dies geschieht NUR wenn auch Fahrscheine verkauft werden.

    Gleichzeitig ist es aber beschämend ansehen zu müssen, dass ein Geschäftsführer nicht einmal in der Lage ist, wenn er schon sein Personal den „Haien“ vorwirft, öffentlich zu danken.

    Leider kann man die Aussage „Hallo, wir finden es bedauerlich, dass Sie solch umfassende Kritik anonym und öffentlich in dieser Form äußern. Nichtsdestotrotz nehmen wir Ihre Ausführungen und Meinung zur Kenntnis.“ so nicht stehen lassen. Es gab immer und immer wieder Hinweise, auch an den VVO, wie die Geschäftsführung mit Ihren Mitarbeitern, Fahrzeugen und Fahrgästen umspringt und dies wurde anscheinend nie ernst genommen.

    Auf der Facebookseite der Städtebahn werden, NACHWEISLICH, Kommentare gelöscht und Benutzer gesperrt, nur weil Sie der Wahrheit entsprechen aber dem Geschäftsführer nicht passen.

    Die Pönalisierung ist zwar ein gutes Druckmittel, aber im Falle der SBS ist dieses Mittel einfach nicht mehr haltbar. Durch die „Dauer“pönalisierung durch Ausfälle und Ersatzverkehre, Nichtbesetzung durch Kundenbetreuer,etc. ist der Teufelskreis und damit die Spirale nach unten längst im fortgeschrittenem Stadium angekommen. Weniger Geld auf der Einnahmenseite heißt gleichzeitig weniger Geld für zukünftiges Personal, Reparaturen und sonstige positive Auswirkungen für die Fahrgäste. Ein Aufwärtstrend kann sich faktisch gar nicht mehr einstellen.

    Wie auch viel Schreiber vor mir geschrieben haben, ist das letzte Wochenende die Krönung des Ganzen. Die miserable Informationspolitik und der Verantwortungslose Umgang mit den Fahrgästen ist echt die Höhe. Da ist die Nichtbesetzung durch Kundenbetreuer am Freitag (Leistungen: 73870,871,874,875,880,881,884,885,948 und 949) noch das kleinere Übel obwohl die Fahrgäste mit dem 949 als Bus von DD nach KM fahren sollten. Besonders dreist ist dann auch noch, einfach die Fahrgäste auf den trilex zu verweisen und die eigenen Mitarbeiter zur Demütigung mit dem trilex mitzuschicken.

    Der VMS hat durch die Beschaffung der eigenen Fahrzeuge (EMS) deutlich bessere Spielräume geschaffen um Betreiberwechsel besser in den Griff bekommen zu können ohne das Fahrzeugprobleme entstehen würden. Selbstverständlich ist dies auch mit einem hohen Kostenfaktor verbunden, aber unfähige Betreiber wären schneller ablösbar. Dies wäre sicher für die Zukunft im VVO auch mal denkbar.

    Und zu letzt. Was ist so schwer einfach mal ordentlich zu Informieren? Dies kostet kein Geld, sondern setzt nur eindeutig Interesse für die Fahrgäste vor raus.

    Die Einzigsten Informationen die man auf der FB-Seite der SBS findet, sind Theaterspiele und Klagelieder. Bitte hinterfragt, besonders im Interesse der Steuerzahler und Fahrgäste, wirklich jede Auskunft welche die Geschäftsführer der SBS tätigen, wie auch einige Vorschreiber es bereits erwähnt haben, werden dem VVO, der Presse und der Fahrgäste viele Märchen erzählt.

    Liebe Grüße aus Kamenz

    1. Christian Schlemper

      Hallo Alex, Ihr Lob an die SBS-Mitarbeiter geben wir gern weiter. Die werden es bestimmt gern hören. Im Punkt der mangelhaften Information sind wir ganz bei Ihnen und bestehen auf Verbesserungen. Viele Grüße

  24. falk.wehner@yahoo.de

    Sehr geehrte Damen und Herren bei dem VVO,

    leider hat es ewig gedauert eh man sich dem Thema beim VVO angenommen hat und die Proteste der Kunden zur Kenntnis genommen hat. Bei allen Problemen bei dem Grünschnitt durch die DB Netz AG, die zu den zahlreichen Unfällen und damit bedingten Fahrzeugausfällen bei der Städtebahn geführt haben, zu denen der VVO scheinbar auch keine Meinung hat und nicht beim EBA vorstellig geworden ist, was scheinbar erst passiert, wenn es bei einem Unfall dann mal Tote gibt, gibt es natürlich schon seit Jahren massive Personalprobleme bei der Städtebahn, die mit den Arbeitsbedingungen im Unternehmen zu tun haben und die sich auf Grund der allgemein verschärften Personalsituation in diesem Bereich, sich jetzt bei der Städtebahn besonders gravierend auswirkt. Wenn man das Zögern des VVO hier richtig deutet ist es dem VVO doch ganz recht, das jetzt besonders auf der Strecke Pirna – Sebnitz die Fahrgastzahlen durch den Schienersatzverkehr einbrechen und man im nächsten Jahr verkünden kann, das die Zahlen so schlecht sind, das ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr machbar ist und man auf Bus umstellen muss, dann kann man schnell einen Plusbus organisieren und wieder ist man eine Schienenstrecke im Bereich des VVO los, denn wichtig sind nur die Bahnstrecken von und nach Dresden, der Rest der Bevölkerung soll bitte froh sein wenn ein Bus fährt, auch wenn man länger unterwegs ist, wie gerade im Bereich der Sächsischen Schweiz. Was unternimmt denn der VVO um bestehende Bahnstrecken, die nicht nach Dresden führen zu erhalten und mit attraktiven Verkehr zu beleben und nicht nur eine Politik des Abbau des Schienenverkehrs ausserhalb von Dresden wie seit Jahren weiter zu verfolgen und damit entscheidend mit zur Politikverdrossenheit besonders auf dem Lande beizutragen?? Die Verbesserungen der letzten Jahre galten ausschließlich der S-Bahn in Dresden und maximal noch den 2 Bahnstrecken nach Königsbrück und Kamenz. Wann kommen auch zusätzliche Züge auf den Strecken Heidenau – Altenberg(sprich redet man mit DB Netz AG über den Ausbau dieser Strecke um zusätzliche Züge fahren lassen zu können?)
    und für die Strecke Kamenz – Senftenberg um endlich eine bessere Anbindung für die Region Westsachsen in Richtung Berlin/Cottbus anbieten zu können?

    1. Christian Schlemper

      Hallo Falk Wehner, es ist nicht unser Interesse, die Nebenstrecken stillzulegen: Nicht umsonst haben wir das Angebot zwischen Sebnitz und Neustadt in den vergangenen Jahren verdichtet und bieten seit dem letzten Fahrplanwechsel durchgehende Züge zwischen Altenberg, Dresden und Königsbrück an. Wir verdichten das Angebot von und nach Dresden nicht, weil es uns besonders gefällt, sondern weil dort viele Menschen pendeln. Viele Grüße

      1. Falk Wehner

        Hallo Herr Schlemper,
        die Herstellung einer durchgehenden Verbindung zwischen Königsbrück, Dresden und Altenberg ist auch mal eine gute Aktion, aber sie könnte noch ausgeweitet werden, denn auch zwischen Kamenz und Altenberg gibt es vielleicht Kunden, die gern durchfahren würden, besonders in den Ferien oder auch am Wochenende. Die Voraussetzungen mit der Städtebahn wären eigentlich da, da diese alle diese Strecken betreibt, aber die gegenwärtigen Probleme zeigen, das es überhaupt nicht möglich ist solche Gedankenspiele zu betreiben. Im Übrigen geht man an anderer Stelle wie im ZVNL und beim VMS anders vor. Dazu beigefügt der Link https://www.zvnl.de/wp-content/uploads/2018/08/PM-Stellungnahme-RB-110-final.pdf
        Hier redet man nicht nur sondern handelt und die Probleme sind hier weit geringer als bei der Städtebahn.

      2. Christian Lindner

        Ich begrüße die Angebotsverdichtungen sehr. Umso schlimmer ist es, dass die Unfähigkeit der Städtebahn diese Bemühungen nicht nur zunichte macht, sondern zu befürchten ist, dass durch permanente Ausfälle, zum Teil sogar ersatzlos wie heute auf der RB 33 den ganzen Tag, sogar Fahrgäste abwandern.

  25. Abo-Kartenbesitzer

    Mein Vorschlag an den VVO:

    Kündigung des gültigen Vertrages zum 31.03.2019. Somit bliebe genügend Zeit, das Schienennetz neu auszuschreiben und alle weiteren Details zu klären. Nur Mut! Und es wird bestimmt auch Vertragsklauseln geben, die eine vorzeitige Beendigung zulassen. Tatbestände sollten ja mittlerweile ausreichend vorhanden sein, welche diesen Schritt ohne große Gerichtsverhandlungen ermöglichen!

    MfG

  26. Lilli

    Hallo liebes Team vom VVO,
    wie Maddl schon geschrieben hat, ist der aller größte Teil des super funktionierenden Teams nicht mehr bei der SBS, weil sie von der GF verkrauelt worden sind. Das waren Tf’s, die ihren Beruf (den mal aus Leidenschaft ausübt und nicht weil es das Arbeitsamt so vorschlägt) über Jahre gelernt haben und Erfahrungen hatten.
    Wie sollen Tf’s, die den Beruf 9 Monate erlernen, die Erfahrungen haben, gegenüber denen, die es 3 Jahre lernen? Wenn dann nur noch Quereinsteiger im Führerstand sitzen und selber keine Störung (die ja hin und wieder vorkommen) behoben bekommen, sind ja die nächsten großen Verspätungen und Ausfälle vorprogrammiert.
    Aus diesem Grund, finde ich es nicht sonderlich beruhigend, dass die Fahrgäste “ damit bei Laune gehalten“ werden, dass mit den neuen „Tf’s “ alles besser wird.
    Naja jetzt haben alle den Salat und ich denke der eine oder andere Mitarbeiter hat ein leichtes Lächeln im Gesicht, dass er nicht mehr bei der SBS arbeiten muss/darf und wusste, dass es so kommen wird.

  27. Frank Netzer

    Hallo VVO-Team
    Können sie mir bitte mal verraten was das schon wieder soll, das am Samstag den 18.08.18 auf Königsbrück die Züge Ersatzlos ausfallen. Noch nicht mal ein SEV bekommt man mittlerweile mehr hin? !!!!!Unfassbar!!!!!

    1. Sandra Petzold

      Hallo Frank Netzer, nach Information der Städtebahn Sachsen konnte wg. einer kurzfristigen Krankmeldung der Zugverkehr nicht planmäßig laufen. Der Ersatzverkehr war wg. fehlender Busse und zahlreicher Straßenbaustellen nicht möglich. Der ersatzlose Ausfall von Zügen wird vom VVO im Übrigen besonders hart pönalisiert. Viele Grüße

  28. Manuela B.

    Na jetzt ist es ja ganz aus bei der Städtebahn Sachen. Züge ersatzlos zu streichen auf der Strecke nach Königsbrück., da spart man jetzt Geld bei der SBS oder hat jemand seine Rechnungen nicht bezahlt und bekommt deshalb keine Busse mehr?
    Wann hat das ein Ende? Ich bezahle für eine Leistung mit meiner Jahresfahrkarte und bekomme nichts.

    1. Sandra Petzold

      Hallo Manuela B. nach Information der Städtebahn Sachsen konnte wg. einer kurzfristigen Krankmeldung der Zugverkehr nicht planmäßig laufen. Der Ersatzverkehr war wg. fehlender Busse und zahlreicher Straßenbaustellen nicht möglich. Der ersatzlose Ausfall von Zügen wird vom VVO im Übrigen besonders hart pönalisiert. Ihre Frage nach einer Entschädigung geben wir an die SBS weiter. Viele Grüße

  29. Heinz Erhardt

    neueste Info der Städtebahn:

    RB 33: Dresden – Königsbrück
    Am 18.08.2018 fallen folgende Züge ersatzlos aus:

    RB 73806 07:33 Uhr ab Königsbrück nach Dresden Neustadt
    RB 73807 08:34 Uhr ab Dresden Neustadt nach Königsbrück
    RB 73810 09:33 Uhr ab Königsbrück nach Dresden Neustadt
    RB 73811 10:34 Uhr ab Dresden Neustadt nach Königsbrück
    RB 73814 11:33 Uhr ab Königsbrück nach Dresden Neustadt
    RB 73815 12:34 Uhr ab Dresden Neustadt nach Königsbrück
    RB 73818 13:33 Uhr ab Königsbrück nach Dresden Neustadt
    RB 73819 14:34 Uhr ab Dresden Neustadt nach Ottendorf-Okrilla Nord

    Folgende Züge verkehren am 18.08.2018 im SEV

    RB 73809 10:05 Uhr ab Ottendorf-Okrilla Nord nach Königsbrück
    RB 73812 10:33 Uhr ab Königsbrück nach Ottendorf-Okrilla Nord
    RB 73813 10:05 Uhr ab Ottendorf-Okrilla Nord nach Königsbrück
    RB 73816 12:33 Uhr ab Königsbrück nach Ottendorf-Okrilla Nord

    noch Fragen…?

  30. Christian Lindner

    Die Städtebahn wird mit ihren Ausfällen immer noch unzuverlässiger. Auf der RB 33 fährt heute zwischen Königsbrück und Ottendorf-Okrilla kein Zug. SEV wird nur alle zwei Stunden angeboten. Zwischen Ottendorf-Okrilla Nord und Dresden-Neustadt fällt jeder zweite Zug ersatzlos aus.

    Auch auf der RB 71 gibt es dieses Wochenende zusätzliche Ausfälle mit SEV.

    Die Nichtleistungen der Städtebahn haben jedes erträgliche Ausmaß überschritten. Der VVO und seine Verkehrsunternehmen erwarten von ihren Fahrgästen, den Erwerb eines Fahrscheins. Der Kunde kann dafür eine entsprechende Gegenleistung erwarten, die von der Städtebahn seit vielen Wochen nur in vermindertem Umfang, zum Teil auch überhaupt nicht erbracht wird.

    Bitte beantworten Sie in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

    Wird die an die Städtebahn zu zahlende Leistung gekürzt und in welchem Umfang (Totalausfall/Ersatz durch SEV)?

    Wie sollen Fahrgäste, insbesondere Zeitkarteninhaber, wegen der permanenten Schlechtleistung der Städtebahn entschädigt werden? Mit der üblichen VVO-Kundengarantie lässt sich das angesichts des Umfangs der Einschränkungen nicht mehr zufriedenstellend regeln.

    1. Sandra Petzold

      Hallo Christian Lindner, nach Information der Städtebahn Sachsen konnte wg. einer kurzfristigen Krankmeldung der Zugverkehr nicht planmäßig laufen. Der Ersatzverkehr war wg. fehlender Busse und zahlreicher Straßenbaustellen nicht möglich. Der ersatzlose Ausfall von Zügen wird vom VVO im Übrigen besonders hart pönalisiert, wenn das Unternehmen einen Ersatz anbieten kann, erhält es dafür einen geringen Zuschuss, der die Mehrkosten aber nicht auffängt. Ihre Frage nach einer Entschädigung geben wir an die SBS weiter. Viele Grüße

  31. Bernd Böttcher

    Aus meiner Sicht schläft die DB Netz. Das sieht man auch auf der Marschbahn. Die Gleise sind da oben so marode das nur noch teilweise auf abschnitten 20 km/h gefahren werden kann. Zum Thema Städtebahn jetzt. Kündigen des Vertrages der falsche weg. Ich sehe die DB Netz in der pflicht die Strecken Fahrbereit zu halten und nicht das man mit ein Zug gegen ein Baum fährt. Die DB Netz AG pennt sich ein von der Palme. Das die Züge der Städtebahn ausfallen ist ärgerlich. Die Städtebahn ist nicht das einzige Bahnunternehmen mit Fahrermangel. Zwischen Döbeln und Leipzig Hbf fährt nur alle 2 Stunden ein Zug da Personal fehlt. Der rest wird mit SEV gefahren. Die Städtebahn arbeitet ja an sich was gut ist. Der VVO hat sogar das Recht weniger zu zahlen oder eine Strafzahlung auf die Städtebahn auf zu erlegen. Die DB Regio Nord muss dem Träger VVH eine Strafzahlung leisten. Von Strafzahlung halte ich nur nichts. Der VVO sollte wie der VMS eigene Züge an schaffen wenn ein Zug kaputt kann man schnell auf so ein Zug zurück greifen.

  32. Samra Travolta

    ..und es sind nicht zwei TF , nur einer und ein KB! Beide nicht von der ‚Neustädter Schiene‘! Und freigestellt für genau einen Tag!

  33. Manuela B.

    Schade, dass man hier nicht alle Kommentare lesen kann. Mein letzter Kommentar wird auch nicht veröffentlicht. Auch kaum vorstellbar, dass es nur 65 Kommentare gibt, obwohl die Qualität der Städtebahn Sachsen gefühlt von Tag zu Tag schlechter wird.
    Lieber VVO, wenn ihr keine Kritik möchtet, dann löscht den Blog.

    1. Sandra Petzold

      Hallo Manuela B., wir veröffentlichen alle Kommentare, benötigen aber für manche Antworten Zuarbeiten. Daher dauert die Freischaltung manchmal etwas länger. Viele Grüße

      1. Olaf Frank

        Hallo Frau Petzold,
        man kann sich ja nur wundern was der VVO hier zum besten gibt.
        Der VVO hätte dem Geschäftsführer der Städtebahn (öffentlich nachzulesen in der SZ https://www.sz-online.de/nachrichten/aerger-mit-der-staedtebahn-geht-weiter-3998031.html )
        keinen größeren Liebesweis erbringen können.

        Ich zitiere: „de VVO ziehe in Erwägung der Städtebahn die Zuschüsse zu kürzen..“ „….ist man mit der Situation extrem unzufrieden…“, … Einige haben sogar die Kündigung des Verkehrsvertrages verlangt. Doch darüber denke man noch nicht nach…“

        Der Geschäftsführer und klein Erna rollen sich doch nun vor lachen auf dem Teppichboden wenn der VVO den nun Finger erhebt und DU DU sagt.
        Ihr selbst habt somit jedigliches Druckmittel gegenüber der Städtebahn aus der Hand gegeben!

        Es wird sich auch in Zukunft nichts ändern, sondern sich die Lage noch verstärken.
        Das Bespiel vom Samstag zeigt doch schon alles. Da fällt ersatzlos aus.
        Bravo VVO weiter so!

  34. Christian Schuhmann

    Zunächst einmal Lob dass sie mit dem Thema mehr und mehr an die Öffentlichkeit gehen. Ein paar Anmerkungen:

    1. Der Kommentar von „Gebrüder grimm“ trifft den Nagel so ziemlich auf den kopf. Es ist außerdem die rede von dicken Yachten und Villen auf malle. Das kann man nur bestätigen wenn man ein wenig recherchiert.

    2. die Geschäftsführung vvo hat im Gespräch mit GDL Schölzke zugegeben, seit Jahren die Gelder in der Höhe an die sbs zu zahlen, die notwendig sind um das personal anständig laut Tarif Vertrages zu bezahlen. (Selbst nach der kürzlichen Erhöhung für die TF sind sie nicht auf Tarif Niveau)

    3. Laut Herrn Schölzke gibt es sehr wohl eine Aussicht auf genügend Lokführer, wenn denn das Geld stimmt! Er hat viel Kontakt zu Kollegen, insbesondere aus dem Westen, die ihn oft fragen wie es denn aussähe bei der sbs. Wenn der Tarif Vertrag da ist, sind sie sofort bereit zurück in den Osten (Heimat) zu ziehen. Selbst bei 2 Kollegen bei der MRB weiß ich, (ich bin selber Lokführer dort) dass sie zurück zur Städtebahn gehen würden, wenn denn nur das Geld stimmt. Denn: das arbeiten dort verläuft sehr kollegial und familiär. Wenn nur die besch*** Geschäftsleitung nicht alles kaputt machen würde! Es könnte wirklich schön sein, aber Geld frisst anscheinend Hirn, und das soll nicht beleidigend gemeint sein.
    Es ist einfach ein Jammer.

    4. Es bleibt tatsächlich abzuwarten ob die Severins ende August bei den Tarif Verhandlungen zu ihrem Wort stehen und mit der gdl einen TV abschließen. Oder ob sie sich wieder winden und auf Zeit spielen.
    Wissen sie was? Ich glaube noch nicht dran. Stellen wir uns schon mal auf Streiks ein…

    Traurige grüße

  35. Alex aus KM

    Endlich ist es bald geschafft und es ist September. Der viel versprochenste Monat des Jahres steht endlich vor der Tür und das „Wunder der Ammonstraße“ wird Realität.

    Seit vielen Monaten wird der September durch die SBS und dem VVO herbeigerufen. Es wird DER Monat in dem das negative Mantra der Städtebahn durchbrochen und die Fahrgäste wieder glücklich werden. Und nun endgültig wieder alle Leistungen als Züge fahren, da endgültig genügend Lokführer zur Verfügung stehen.

    Ähm na gut, das Jahr hat jetzt nirgends dazu gestanden, aber scheinbar war 2018 definitiv nicht gemeint. Denn der SEV mindestens zwischen Sebnitz und Neustadt geht weiter. Aber auch da gibt es jetzt Fortschritte. Einen echten Fahrplan als PDF-Datei zum ausdrucken. Eine Stufe mehr zum Dauer-SEV oder auch ein Sargnagel mehr für die Strecke.

    Und Bitte hört endlich auf, die Geschichten der Gebrüder Grimm zu glauben. Wie auch schon ein paar Schreiber vor mir geschrieben haben, sollte der VVO mehr auf das Personal und die Fahrgäste hören, als auf die Geschäftsführer. Oder haben Sie auch schon erzählt, dass wieder ein Tf das weite gesucht hat?

    Auch fangen bereits die Fahrgäste an zu Fragen wie lange die SBS überhaupt noch fahren wird. Dieses Unternehmen ist in dieser Form nicht mehr tragbar und es liegt NICHT an dem Personal was die Züge bedient und die Fahrgäste berät.

    Die Glaubwürdigkeit ALLER Beteiligten leidet massiv darunter und ein „Aussitzen“ der Probleme verschlimmert es noch um ein vielfaches.

    Liebe Grüße

  36. S. Hölzel

    SEV kann man ja grad noch so akzeptieren. Aber dann mit Linienbussen (die auch sonst im ÖPNV aktiv sind), die auch ein, zwei Räder oder Kiwa befördern können. Taxen gehen überhaupt nicht (auch ökologisch) und Reisebusse auch nicht.

  37. Torsten Sewerin

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Zur sachlichen Kritik:

    Ich habe mir den gesamten Blog durchgelesen und verstehe ihre sachliche Kritik und den Ärger.

    Primär hervorgerufen wird dieser durch den Mangel an der Verfügbarkeit von Lokführern, so dass planmäßige Leistungen durch fahrende Züge nicht abgedeckt werden können und Schienenersatzverkehr eingesetzt wird.
    Ich möchte mich für die Unannehmlichkeiten an dieser Stelle bei allen betroffenen Fahrgästen entschuldigen !!!

    Das Problem der fehlenden Lokführer gibt es jedoch nicht nur bei der Städtebahn Sachsen GmbH. Mittlerweile sind in Deutschland alle Eisenbahnverkehrsunternehmen betroffen- es fehlen insgesamt über 2.000 Lokomotivführer bundesweit. Wenn Sie den Begriff „fehlende Lokführer“ in Google eingeben, erhalten Sie unzählige Pressemeldungen in gesamt Deutschland von ausfallenden Zügen. Als benachbartes Unternehmen ist z.B. auch die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) in den Schlagzeilen, wo bis zu 50% der Gesamtleistungen ausfallen (Presse: Sachsen leidet unter fehlenden Lokführern).
    Nicht nur bei der Bahn ist die Personalsituation angespannt, es werden regelmäßig Flug- und Busverbindungen gestrichen. Ein allgemeines Problem des Fachkräftemangel, welches alle Reisenden, Pendler und Fahrgäste trifft.

    Wir als Städtebahn Sachsen GmbH setzen alles daran, einen reibungslosen Zugverkehr so schnell als möglich wieder herzustellen. Neue Tf-Bewerber werden aktuell geschult und in den Bahnbetrieb eingewiesen. Mit dem Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen Dresden wurde ein Lokführerlehrgang gestartet. Ab dem 01.01.2019 wird die Städtebahn gemeinsam mit der Gewerkschaft Deutscher Lokführer einen Tarifvertrag schließen.

    Zur unsachlichen Kritik:

    Die Geschäfte der Städtebahn Sachsen GmbH werden durch mich (Torsten Sewerin) als Geschäftsführer in Dresden, sowie durch meinen Bruder (Thomas Sewerin) als Geschäftsführer der STS- Werkstattgesellschaft in Laußnitz/ Ofttendorf geleitet. Wir beide verfügen seit 1994 über langjährige, anerkannte Erfahrungen in der Eisenbahnbranche. Aber auch in anderen Branchen sind wir seit 1994 mit Investments und Gesellschaftsbeteiligungen unterwegs- also Tätigkeiten, die zum Teil lange vor Beginn des Verkehrsvertrages lagen.
    Sofern jemand beabsichtig, seine Kritikpunkte oder gar Anschuldigungen uns gegenüber persönlich anzulasten, so können Sie dies gerne tun. Wir bitten mit der Nennung Ihres Namens und Ihrer Adresse die Kritikpunkte, oder sogar Vorwürfe schriftlich an: Torsten Sewerin, Nordring 53-55 in 63843 Niedernberg zu senden.
    Es ist schon traurig, dass z.B. Herr Maschke vom Kamenzer Büdchen hier mit drei verschiedenen Blog-Namen unsachlich belastend auftritt. Er sollte, wenn er schon seine Kritik in den Persönlichkeitsbereich hinein äußert, dieses auch an der richtigen Stelle platzieren.

    Abschließend möchte ich gerne mitteilen, dass der Verkehrsvertrag bereits im Wettbewerbsverfahren 2009 von der SBS gewonnen wurde. Das Unternehmen verfügt über eine fast 10 jährige Unternehmenshistorie. Alle Bilanzen von 2010 bis 2016 wurden unter ordnungsgemäßen buchhalterischen Grundsätzen einer anerkannten Kanzlei erstellt, sowie von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geprüft. Alle Prüfungen von Sozialversicherungsträgern, sowie vom Finanzamt, aber auch der Behörden, wie dem Eisenbahnbundesamt ergaben keinerlei Mängel. Das wurde der Gesellschaft in den Abschlussberichten jeweils schriftlich attestiert!

    Ich kann abschließend nur nochmals betonen, dass das gesamte Team der Städtebahn daran arbeitet, den Zugverkehr wieder ordnungsgemäß herzustellen, um alle Leistungen vertragskonform zu bedienen !!!

    Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen Torsten Sewerin

    1. Alex aus KM

      Sehr geehrter Herr Sewerin,

      leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich „Herr Maschke vom Kamenzer Büdchen“ nur einen einzigen Blog-Namen und dieser ist deutlich erkennbar an Alex aus KM.

      Ich habe nichts zu verbergen und brauche mich auch nicht verstecken.

      Und Bitte unterlassen Sie Ihr Theaterspiel, dass Sie an sachlicher Kritik interessiert sind.
      Alle sachlichen Kritiken wurden auf der Facebookseite der SBS gelöscht und ich wurde als Benutzer gesperrt. Auch eine direkte Kontaktaufnahme haben Sie niemals beantwortet.

      Wie hat ein Blog-User bereits geschrieben, Gelder für Anwälte sind immer vorhanden. Ein Schelm wer böses denkt, bei der Nennung von Namen und Adressen.

      Aber da Sie ja so viel „Fahrgastinteresse“ vorspielen ähm haben, fahren Sie doch viel öfters mal mit Ihren Unternehmen herum. Vielleicht ja mal zwischen Sebnitz und Neustadt und befragen Ihre Fahrgäste.

      Ganz herzliche Grüße an Herrn Torsten Sewerin

    2. Olaf Frank

      Hallo Herr Sewerin,
      so manche Zeiten der Zeit haben Sie wohl noch nicht erreicht. (…)

      1. Sandra Petzold

        Hallo Olaf Frank, Ihr Kommentar an Herrn Sewerin wird im VVO-BLOG nicht veröffentlicht, da er nicht der Netiquette entspricht. Wir sind der Meinung, dass persönliche Anschuldigungen und Mutmaßungen für die Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen auch keine Lösungen sind. Viele Grüße, Sandra

        1. Olaf Frank

          Danke Frau Petzold, scheinbar sind auch hier im Blog Wahrheiten nicht erwünscht, welche im übrigen belegbar sind

    3. Alex aus KM

      Hallo Olaf Frank,

      durchaus Schade, dass Ihr Beitrag gekürzt worden ist, da er der Netiquette nicht entspricht. Er wäre sicherlich
      spannend gewesen.

      Dennoch kann man den lesbaren Teil gut vervollständigen.

      (…)

      Herzlichst
      Ihr Herr Maschke vom Kamenzer Büdchen

      1. Christian Schlemper

        Hallo Herr Maschke, Ihr Kommentar an Herrn Sewerin wird im VVO-BLOG nicht veröffentlicht. Wir sind der Meinung, dass persönliche Anschuldigungen für den Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen auch keine Lösungen sind und der VVO-Blog nicht der passende Kanal für ein Zwiegespräch ist. Viele Grüße

        1. Trauerklos

          Schade, dass immer mehr Beiträge gekürzt veröffentlicht werden.
          Um so mehr hat man das Gefühl, hier soll nur ein schöner Schein erzeugt werden, aber Interessieren tut es niemanden wirklich.

          1. Christian Schlemper

            Hallo Trauerklos, wir sind der Meinung, dass Beleidigungen nicht zum guten Ton gehören. Viele Grüße

      2. Alex aus KM

        Hallo Christian,

        es ist Schade, dass mein Eintrag gekürzt worden ist.

        Besonders Schade ist es, dass der Teil der Wertschätzung und des Respektes den Mitarbeitern gegenüber, den ich nach wie vor vertrete, ebenfalls gestrichen worden ist.

        Die Mitarbeiter repräsentieren nicht nur das Unternehmen sondern sind auch zuerst in der Außendarstellung des Verkehrsverbundes tätig.

        Der VVO sollte auch einmal den Mitarbeitern, wenn auch nur mit der Wertschätzung hier im Blog, den Rücken stärken.

        Den wunderbarsten Satz, der sich bei mir eingemeißelt hat, hat Hr. Ehlen bei der Übergabe des Goldenen Mobilius gesagt.
        Zitat: „… dass der Nahverkehr trotz aller Technik von Menschen für Menschen gemacht wird.“

        VON Menschen FÜR Menschen

        Liebe Grüße vom Kamenzer Büdchen

  38. Falk Wehner

    Trotzdem ist nach wie vor keine vernünftige Lösung der Entschädigung für Zeitkarteninhaber zu erkennen. Hier sollte der VVO die eingesparten Mittel durch die Penöle nutzen um eine zusätzliche Entschädigung an die Zeitkarteninhaber zu leisten wie wo anders durchaus gehandhabt, z. Bsp. im ZVNL wegen der zahlreichen Ausfälle im Winter durch die Stürme.
    Dort hegt man seine Zeitkarteninhaber im Gegensatz zum VVO , der sie lieber mit Worten abspeist, denn der Verweis auf die Städtebahn ist ein Witz, von was bitte sollen diese entschädigen. Das ist Vergraulen von Stammkunden, aber scheinbar völlig egal.

    1. Sandra Petzold

      Hallo Falk Wehner, da die Einnahmen aus Ihrem Ticket direkt an die Verkehrsunternehmen und nicht an den VVO gehen, können wir nicht über eine Entschädigung in Form von Rabatten o.ä. entscheiden. Der VVO hat im Übrigen keinerlei Zugang zu den Kundendaten der Unternehmen. Wie hat das denn der ZVNL gehandhabt? Wir haben dazu nichts gefunden. Ihre Kritik haben wir deswegen an die Städtebahn Sachsen weitergegeben. Viele Grüße

      1. Olaf Frank

        mehr als die Kritik weitergeben schafft der VVO ja ach nicht mehr

      2. Uwe Berthold

        Hallo Frau Wehner,

        ein gutes Beispiel für Entschädigung von Stammfahrgästen kann ich aus Schleswig-Holstein beisteuern:

        https://www.nah.sh/aktuell/neuigkeiten/aktualisierung-marschbahn-pendler-koennen-ab-montag-entschaedigung-beantragen/

        Finanziert wird die Entschädigung durch einen Sondermalus, den der Betreiber wegen anhaltender Schlechtleistung zu entrichten hat.

        Desweiteren erwägt man dort, den Betreiber auf Grund permanenter Schlechtleistung für zukünftige Vergaben zu sperren.

        Sie sehen also – es ist durchaus möglich, Stammfahrgäste zu entschädigen, wenn man nur will. Auch wenn bei Abokunden die Verkehrsunternehmen der Vertragspartner sind, „verkaufen“ diese den Tarif des VVO. Also sind Sie auch als „Tarifgeber“ und Aufgabenträger gefordert, entsprechende Entschädigungen durchzusetzen. Bei der Städtebahn alleine auf diesbezügliche Kulanz zu hoffen ist wohl mit dem Glauben an den Weihnachtsmann gleichzusetzen.

        Es ist mir unbegreiflich, wie der VVO gegenüber seinen zahlenden Stammkunden so ignorant sein kann.

        Am Ende sparen Sie durch Pönalisierung der Nicht-/Schlechtleistungen der SBS viel Geld, unter welchen in erster Linie aber nicht Sie, sondern Ihre Kunden zu leiden haben! Stattdessen wird Geld für neue Sitzpolster in Zügen ausgegeben, die auf vielen Strecken nie eingesetzt werden!

        Außer in diesem Blog zuzugeben, was ohnehin längst offensichtlich ist und die Standarfworthülsen zum wiederholten Male wieder aufzuwärmen, passiert nicht viel. Termine, an denen „die Welt wieder in Ordnung sein soll“, werden kontinuierlich genannt und genau so kontinuierlich wieder weiter nach hinten verschoben!

        1. Christian Schlemper

          Hallo Uwe Berthold, danke für den Hinweis zu Nah.Sh. Wir geben es an unser Controlling weiter. Viele Grüße

      3. Falk Wehner

        Hier wurde das auch über das verkehrende Unternehmen die DB gehandhabt. Die Zeitkarteninhaber bekamen eine Anzahl von Kaffegutscheinen(ca.30) und die Unternehmen genannt, die diese z.B. auf dem Leipziger Hauptbahnhof und in Dessau akzeptieren. Aber diese Aktion wurde eben auch mit dem ZVNL und der Mitteldeutschen S-Bahn abgestimmt. So geht Kundenorientierung !! Und vor Jahren war man auch im ZVNL auch auf dem Trip, nur noch Strecken still zu legen und alles durch Busse zu ersetzen, doch jetzt wird das nicht mehr verfolgt, sondern man überlegt sogar im Gegensatz zum VVO darüber nach auch Strecken wie nach Bad Düben wieder mittelfristig zu aktivieren, ebenso im Muldental. Der VVO verhindert dagegen mit einem Konzept von gerade mal 6 Wochen Fahrzeit zum Beispiel die Verlängerung der Strecke nach Kamenz bis nach Senftenberg, obwohl im VBB nebenan Senftenberg sogar im 30 Minuten Takt nach Cottbus anbinden möchte. Da gleiche gilt für die Strecke Dresden- Nossen-Döbeln, die man nun mit aller Macht mit Hilfe der Plusbusse stilllegen will, während Plusbusse im ZVNL als Ergänzung und zur Stärkung der Bahnstrecken nutzt und nicht als Ersatz Bahnstrecken. Aber das ist der Kundenservice, wie es der VVO versteht. Statt guter Konzepte die den SPNV stärken und damit auch wirtschaftlich machen, wird nur noch mit Wirtschaftlichkeit argumentiert und lieber erstmal still gelegt.

  39. Bernd Böttcher

    Fahrpreise erhöhen, dann der Triebwagenmagel und personalmangel.

    Was will der VVO uns Fahrgäste zu muten?

    Der VMS ist einfach schlauer man hat Züge gekauft und das erwarte ich vom VVO.

    Wenn ein Bahnunternehmen dem VVO meldet uns fehlt ein Dieseltriebwagen kann der VVO diesen Bereit stellen.

    Dazu muss man mut und verstand haben.

    OVPS Busfahrer sind mega sauer das sie mehr SEV fahren als den Regulären Liniendienst.

    Es müsste ein Fahrzeugpool und Personalpool her.

    Nur so ist gewehrleistet das alle Züge rollen egal ob DB Regio, MRB,SBS und Co.

    Das könnte der VVO dem Sächsichen Verkehrsminster vorschlagen.

  40. S. Hölzel

    Bitte noch zu dem Vorkommnis Stellung nehmen, dass für den Schienenersatz- oder Busnotverkehr Reisebusse und Taxen angefordert werden. No go. Die Fahrer der OVPS oder des RVD sollten nicht „mega sauer“ sein, dann haben sie wenigstens was zu fahren …

    1. Christian Schlemper

      Hallo S. Hölzel, Taxen und Reisebusse kommen nur dann zum Einsatz, wenn kein anderes Fahrzeug bzw. keine Busfahrer mehr verfügbar sind. Viele Grüße

  41. Olaf Frank

    SZ und die Städtebahn vom 03.09.2018
    der vollständige Artikel hier: https://www.sz-online.de/nachrichten/staedtebahn-hat-weiterhin-probleme-4006649.html

    Wenn man diesen Artikel liest wird einem schnell klar, das die Aussagen so nicht stimmen können.
    Fast könnte man ja, aber auch nur fast, mit dem Geschäftsführer der Städtebahn weinen.

    Nur wenn man den Artikel liest, entsteht der Eindruck da es sich hier um Kritik vom Wochenende 02. und 03.09.2018 handelt, das genau an diesem Wochenende der Betriebsrat tagt und gleichzeitig 2 Lokführer in der Tarifkommission tätig sind.

    Hallo Geschäftsführer —-> schön bei der Wahrheit bleiben. In der Tarifkommission sind 1 Lokführer und 1 Kundenbetreuer.
    Und eine Betriebsratssitzung fand ja auch am Wochenende nicht statt.
    Im übrigen habe ich noch nie gehört das Betriebsräte Sitzungen am Wochenende durchführen, egal aus welcher Branche.

    Also wieder einmal nicht ganz so die Wahrheit gesprochen!

    1. Samra Travolta

      ..und wenn dann schon wieder zu lesen ist „andere EVU’s werben uns massiv die Mitarbeiter ab“..
      Soll doch bitte das Kind beim Namen genannt werden! “ Ich bin nicht bereit meine MA entsprechend der aktuellen Marksituation zu bezahlen.“ Und! “ ja einen Tarifvertrag akzeptiere ich, ABER, es soll nur GDL drauf stehen, den Rest überlässt ihr mir mal bitte selbst!“

      Das könnte eng werden zum Jahresende mit dem Verkehrsauftrag! Schauen wir wie die Sache sich entwickelt..

      1. Sandra Petzold

        Hallo Samra Travolta, wir sollten beide Parteien erst einmal verhandeln lassen. Viele Grüße

  42. Mike U.

    Hallo. Wie kann es sein das auf der Kamenzer Strecke zur Hauptzeit, mal wider nur ein Triebwagen verkehrt!!! Man kommt sich vor wie im Viehtransport. Das ist kein Zustand mehr. Und zur Entschädigungen an die genervten Kunden, der VVO müsste doch mehr als genug an der Situation der Städtebahn gut machen. Es muss ja schließlich nicht mehr die volle Leistung bezahlt werden. Oder ist es anders?

    1. Sandra Petzold

      Hallo Mike U. lt. Aussage der Städtebahn werden zzt. Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an den Zügen vorgenommen, die durch die Vegetationsschäden entstanden sind. Im Details (nachträgl. ergänzt): Die Städtebahn hat gerade ein Fahrzeugproblem, da 2 Unfallwagen in Delitzsch zur Unfallinstandsetzung sind. Da die Städtebahn aber nur 1 Ersatzfahrzeug hat, fehlt dann schon mal eins. Dieses wurde von der Strecke Sebnitz – Pirna abgezogen, da dort aus personellen Gründen SEV zwischen Sebnitz und Neustadt/Sa. gefahren wird. Leider mussten jetzt 8 Fahrzeuge auf die Radsatzdrehbank, da die Achsen wieder rund gedreht werden müssen. Am Dienstag war leider so ein Tag, wo 1 Fahrzeug in Leipzig steht und 1 Fahrzeug nach Leipzig gefahren werden muss. Somit fehlten dort gleich 2 Fahrzeuge nochmals kurzfristig. Somit wurde der Schülerzug Altenberg gekürzt und leider 1 Zug auf Kamenz. Die SBS musste diesen Tausch in Leipzig auch am Dienstag früh durchführen, da in Leipzig selber auch Bauarbeiten stattfanden. Es kam leider alles zusammen, was zusammen kommen konnte. Die Fahrzeuge müssen jetzt auch zur Radsatzdrehbank nach Leipzig, da die Fahrzeuge sonst nicht mehr fahren dürfen, da es auch dafür Vorschriften gibt. Weiterhin sind wir mit der SBS dran, weitere Triebwagen zu beschaffen.

      Wenn die Städtebahn unsere bestellte Leistung nicht erbringt, wird dies natürlich pönalisiert. Das Thema Entschädigung wird gerade zwischen SBS und unserem Hause besprochen. Details in welcher Art und Weise und zu welcher Zeit stehen aber noch nicht fest. Wenn es soweit ist, werden wir auch hier im BLOG darüber informieren. Viele Grüße

      1. G.Grimm

        was für ein Schwachsinn, wie lange tischt der Märchenerzähler denn noch sein vor Wochen schon umgefallenen Baum auf? Das glaubt dem doch sowieso kein Mensch mehr, jedoch der VVO wohl schon.
        Wird Zeit für einen Schlussstrich mit diesem Unternehmer und das sofort.

      2. Alex aus KM

        Hallo Sandra.

        Herzlichen Dank für die ausführliche Aufklärung zu den Fahrzeugen der SBS. Und damit hat die Verschleierungstaktik der Geschäftsführung ein Ende, welche sämtliche Fehlbestände der Fahrzeuge auf die DB Netz schiebt.

        Aber genau hier sieht man, dass dieses Unternehmen nicht in der Lage ist SPNV anbieten zu können oder man hat das Gefühl nicht mehr zu wollen und planlos irgendetwas macht damit wenigstens etwas herumfährt. Das 2 Fahrzeuge durch Vegetation Schadhaft sind und somit fehlen, versteht wirklich jeder Fahrgast. Aber GLEICHZEITIG 8 Fahrzeuge auf die Drehbank schlägt dem Fass den Boden aus. Das zeigt eindeutig wie hier auf Verschleiß gefahren wird und bis zum aller letzen Moment gewartet wird, dass Notwendige und TERMINIERBARE Reparaturen durchgeführt werden. Fristen, Hauptuntersuchungen und wie in diesem Fall das Reifendrehen sind Maßnahmen welches Ablaufdatum besitzen bzw. die entsprechenden max. Kilometer vorgeben sind.

        Also wenn ich als Geschäftsführer ein Hauch von Interesse besitzen würde, dann würde ich alles dafür tun, dass solche Extremausfälle von PLANBAREN Reparaturen nicht passieren würden. JA auch wenn dann gegebenenfalls die Fahrzeug früher wie nötig in die Werkstatt müssen. Wir haben 6 Wochen Sommerferien, wo bekanntlich weniger Fahrgäste mitfahren, und auch SEV auf der Strecke Heidenau – Altenberg hinter uns, da wäre dies gut möglich gewesen.

        Liebe Grüße

  43. Dennis

    Der weißrussische Busfahrer welcher für eine Weißwasseraner Busfirma, den Schienenersatzverkehr der SSB zwischen Neustadt und Sebnitz fährt, ist seit vergangener Woche Monag täglich von 5.30 – 20.30 Uhr unterwegs. Er hatte nur von Sonnabend Nachmittag bis Montag 5.30 frei. In dieser Woche muss er laut eigener Aussage 7 Tage fahren und bekommt erst am kommenden Montag Ablösung. Hier werden Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten und die Gesundheit und das Leben der Fahrgäste aufs Spiel gesetzt, nur um Kosten zu sparen. Ausbeutung wie im Frühmittelalter! Wie denkt denn der VVO über solche Zustände?

    1. Sandra Petzold

      Hallo Dennis, vielen Dank für den Hinweis. Die Städtebahn Sachsen hat Ihre Nachricht sofort an das für den SEV beauftragte Unternehmen Satra Eberhardt GmbH weitergeleitet. Satra Eberhardt GmbH hat wiederum ein Subunternehmen mit der Durchführung des SEV beauftragt – natürlich unter der Vorgabe der Einhaltung der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen. Eine sofortige Stellungnahme zu den Anschuldigungen wurde eingefordert. Sollten sich die diese bewahrheiten, behält sich Satra vor, die Zusammenarbeit zu beenden. Viele Grüße

    2. Alex aus KM

      Hallo Dennis.
      Sowas kommt davon, wenn ein Eisenbahnverkehrsunternehmen seine eigenen Fehler und Mängel auf andere Verkehrsunternehmen, hier ein Busunternehmen, abwälzt.

      Auf wen soll es denn der Busunternehmen abwälzen, wenn er keine Busfahrer hat, die die Mehrarbeit durch den SEV fahren? Wer soll denn sonst die Fahrgäste an Ihre Ziele bringen ohne das Sie laufen müssen oder ganz dem ÖPNV abtrünnig werden? In dieser Haut möchte ich auch nicht stecken und toleriere keinen falls eventuelle Verstöße der Lenk- und Ruhezeiten.

      Auch hier wird wieder ersichtlich, wie Akut auch der Mangel an Busfahrern und Straßenbahnfahrern ist. Leider rücken diese Personenkreise immer in den Hintergrund.

      Dennoch ist es richtig, mögliche Verstöße der Lenk- und Ruhezeiten, mitzuteilen um die Sicherheit aller Teilnehmer sicherzustellen. Und gegebenenfalls die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Unternehmen zu kündigen.

    3. Sandra Petzold

      Hallo Dennis, die Städtebahn hat uns eben Folgendes mitgeteilt: Satra Eberhardt GmbH wurde durch das Subunternehmen versichert, dass die eingesetzten Fahrer regelmäßig gewechselt werden und somit die Mindestanforderungen nach EU Verordnung 561/2006, welche die Sozialvorschriften für Fahrpersonal regeln, erfüllt werden. Entsprechende Kontrollen werden durch Satra durchgeführt. Viele Grüße

  44. Heinz Erhardt

    „Der nach Gesprächen mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingeleitete Maßnahmenkatalog wird voraussichtlich ab September Wirkung zeigen: dann kann die SBS wieder den planmäßigen Zugverkehr anbieten.“
    Quelle: https://staedtebahn-sachsen.de/schienenersatzverkehr/

    RB 33: Dresden – Königsbrück
    Am Donnerstag, den 13.09.2018 verkehren die Züge zwischen Königsbrück und Ottendorf-Okrilla Süd im Zeitraum 05:33 Uhr – 13:17 Uhr als SEV!
    RB 73818 Abfahrt 13:33 Uhr von Königsbrück nach Ottendorf-Okrilla Nord verkehrt am 13.09.2018 als SEV!
    Im SEV ist keine Fahrradmitnahme möglich!

    RB 34: Dresden – Kamenz
    verkehrt pünktlich

    RB 71: Pirna – Neustadt/Sa – Sebnitz/Sa
    Verkehrt bis 30.09.2018 zwischen Neustadt (Sachs) und Sebnitz als SEV!
    Anschluss in Sebnitz auf U28 kann nicht garantiert werden!
    Folgende Züge verkehren heute als SEV:
    RB 73980 20:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73983 21:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Dürrröhrsdorf
    RB 73982 21:31 Uhr von Dürrröhrsdorf bis Neustadt (Sachs)
    Folgende Züge verkehren am Donnerstag, den 13.09.2018 als SEV:
    RB 73951 04:52 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73952 06:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73955 07:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73956 08:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73959 09:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73960 10:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73963 11:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73964 12:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73967 13:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73968 14:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73971 15:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73972 16:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73975 17:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73976 18:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73979 19:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Pirna
    RB 73980 20:11 Uhr von Pirna bis Neustadt (Sachs)
    RB 73983 21:09 Uhr von Neustadt (Sachs) bis Dürrröhrsdorf
    RB 73982 20:31 Uhr von Dürrröhrsdorf bis Neustadt (Sachs)
    Im SEV ist keine Fahrradmitnahme möglich!

    RB 72: Dresden – Heidenau – Kurort Altenberg
    verkehrt pünktlich
    Quelle: https://staedtebahn-sachsen.de/ (12.09.2018)

    „Wir sollten beide Parteien erstmal verhandeln lassen.“
    Quelle: https://blog.vvo-online.de/es-klemmt-bei-der-staedtebahn/

    1. Mangel und Mangel

      Hallo Heinz Erhardt.

      Sind Sie doch nicht so ungeduldig. Der September ist doch noch gar nicht vorbei und auch die nächsten Jahre haben wieder den Monat September.

      Die Consultingagentur Mangel und Mangel vertreten durch Herr Personal Mangel und Frau Fahrzeug Mangel müssen sich ja auch erst einmal in das Thema einarbeiten.

    2. Olaf Frank

      da steht aber nur im September, um welches Jahr es sich handelt leider nicht. Daraufhin kann man niemand festnageln.

  45. Heinz Erhardt

    Oh ja, Herr und Frau Mangel und Herr Frank,
    ich war wieder zu vorschnell. Und es zeigt dass die Angaben der Geschäftsführung SBS doch der vollen Wahrheit entsprechen. Und das fahrende Volk mit seiner subjektiven defizitären Sicht den wahren Tatbestand nicht ansatzweise erfassen kann. Weil da nur zu kurzfristig und tagesaktuell gedacht wird.
    Ich werde mich in Geduld üben und die Parteien erstmal verhandeln lassen…

  46. Olaf Frank

    Hallo VVO ,
    nachdem man sich ja schon seit Monaten auf einen Busverkehr zwischen Neustadt und Sebnitz eingeschossen hat gewinnt nun teilweise ja auch schon seit Wochen der Bus zwischen Neustadt und Pirna die Oberhand.
    Gleichfalls müssen wir uns als Kunden jetzt auch schon täglich in den Morgen- und Abendstunden mit einem Bus oder Taxiverkehr zwischen Altenberg und Heidenau abfinden!

    Es klingt so schön wenn dann noch geschrieben wird eine Fahrradbeförderung ist nicht möglich.

    Haben Sie jedoch schon einmal als Besteller daran gedacht, das ein Fahrrad nicht alles ist?

    Ein Kinderwagen im einem BNV- Taxi geht ja auch nicht. .Schwerstbehinderten im Rollstuhl ist es überhaupt nicht mehr möglich eine Fahrt zwischen Neustadt und Sebnitz und zu gewissen Zeiten auch auf der Müglitztalbahn zu unternehmen.
    Ich werde den Behindertenverband einmal über die nicht mehr tragbaren Zustände informieren.

    Der Auftraggeber schaut zu.
    heute musste Herr Kauder gehen, wann gehen die Verantwortlichen vom VVO und wann geht die Städtebahn

    1. Ridesharing-Fan

      Hallo Olaf Frank.

      Warum sehen Sie es denn so düster?

      Es wird doch alles bald viel besser, wie man an den neuen Firmenfahrzeugen sehen wird. Für jedes Fahrzeug was durch keinen Lokführer benutzt werden kann, weil es viel zu wenige gibt, wird eine studentische Hilfskraft auf 450€-Basis eingestellt und diese bringen dann die Fahrgäste von Haustür zu Haustür.

      Das ist Dienstleistung auf hohem Niveau. Wenn ich Züge schon nicht fahren lassen kann, versuche ich es eben auf der Straße.

    2. Falk Wehner

      Leider ist das das Problem, solange im VVO lauter Wessis da sagen haben, denen die Leute und damit die Kunden völlig egal sind, solange man jeden Monat sein Gehalt bekommt, wird sich auch in Bezug Städtebahn nichts ändern. Das sieht man ja schon daran, das auf den letzten Blogeintrag von mir der Kritik an der Verkehrspolitik des VVO enthielt und aufzeigte wie es in anderen Verkehrsverbünden besser gemacht wird, gleich mal gar nicht geantwortet wurde, denn Kritik verträgt man nicht beim VVO und behandelt die Kritiker wie bei der Städtebahn, man löscht zwar nicht die Einträge, aber ignoriert diese einfach. Glaubt also wirklich jemand das sich hier was ändert?? Eine Krähe hakt der anderen keine Auge aus, heißt ein altes deutsches Sprichwort. Der Blog dient nur zum Dampfablassen, aber wird an der Situation nichts ändern, weil auch die verfehlte Verkehrspolitik des VVO mit Schuld ist, diese beauftragt Unternehmen und stellt das Geld dafür zur Verfügung und wo kein oder wenig Geld zur Verfügung gestellt wird, weil man die Strecken eigentlich lieber mit Bussen bedienen will(von Kamenz-Dresden und Königsbrück-Dresden mal abgesehen) da bekommt man dann auch die entsprechende Leistung wie man jetzt sieht. Aber das ist eben Absicht und wenn bald die Leute die Nase voll haben werden irgendwann bald grundsätzlich Busse fahren aus wirtschaftlichen Gründen, weil die Leute sich unterdessen Autos anschaffen, wie auf Döbeln- Meißen, da hat man die Strecken auch so lange runter gewirtschaftet und SEV gefahren bis keiner mehr mitfuhr. Und der VVO war der erste der die Strecke stilllegen wollte und der VMS hatte einfach kein Geld, weil mit dem Chemnitzer Modell sich völlig überhoben, schön für Chemnitz schlecht für Strecken die nicht dorthin führen. So kann man auch Verkehrspolitik machen, statt sich mal Gedanken machen, wie man gerade die nicht so gut ausgelasteten Strecken besser hinbekommt. Da wo sowieso ein großes Verkehrsbedürfnis besteht wie in den Städten und in diese hinein, da ist es einfach was auf die Beine zu stellen, die wirkliche Kunst ist eben schlecht laufende Strecken zu erhalten und auch wieder zu beleben, gerade des Umweltschutzes und der Belastung auf den Straßen wegen Doch verstehen studierte Verkehrswissenschaftler scheinbar nicht. Das dazu auch die Unterstützung der Landespolitik notwendig ist, ist vollkommen richtig und soll nicht unerwähnt bleiben, doch Verkehrsminister Dulig hat mir persönlich versichert, das das Land alle finanziellen Mittel ausgereicht hat um entsprechende Verkehre abzusichern und es jetzt an den Verbünden liegt, doch man sieht wie es läuft und was mit den Mitteln geschieht…

      1. Christian Schlemper

        Hallo Herr Wehner, zu allen in Ihrem Beitrag angesprochenen Punkten haben wir uns hier und auf anderen Kanälen umfassend geäußert. Damit wir beim Thema bleiben, können Sie uns zu Ihrer Meinung unserer Verkehrspolitik gern eine E-Mail an service@vvo-online.de schreiben. Zum Thema Mehrverkehr auf den Schienen nur so viel: Wenn schon der jetzige Eisenbahnverkehr bundesweit nicht mehr rollt, da überall Lokführer fehlen, wer soll Ihrer Meinung nach das zusätzliche Angebot fahren? Das gleiche Problem gibt es inzwischen bei den Busfahrern ja auch, da diese Jobs wohl einfach niemand mehr machen möchte – was wir schade finden. Viele Grüße

        1. Falk Wehner

          Richtig Herr Schlemper, das ist sehr schade und da stellt sich doch die Frage wie kann das sein?
          Denn bei jeder jährlichen Preiserhöhung wird den schlecht bezahlten Angestellten der Verkehrsunternehmen der schwarze Peter zugeschoben und deren Lohntarifsteigerung angeführt. Doch scheinbar kommt von den Tariferhöhungen im VVO bei den Beschäftigten der Verkehrsunternehmen gar nichts an sondern landet beim Wasserkopf des VVO und den Geschäftsführungen der Verkehrsunternehmen und nicht bei den angeblich“ Schuldigen“ den Beschäftigten, die täglich ehrlich und bemüht ihre Arbeit verrichten und überhaupt noch dafür sorgen, das jemand mit dem ÖPNV mitfährt!!! Vielleicht sollten sie sich da mal darüber Gedanken machen, denn dann gäbe es diese Situation wie bei der Städtebahn gar nicht und der Blog hier wäre überflüssig. Aber wie schon im vorigen Beitrag gesagt, was interessieren schon die Meinungen , Ansichten und Wünsche der Kunden wenn man jeden Monat sein Gehalt bekommt, ob die Züge und Busse fahren oder nicht…. Wenn hier nach Leistung bezahlt würde, würde sich ja vielleicht was ändern, aber das ist ja ein Traum…

          1. Christian Schlemper

            Hallo Falk Wehner, gern können wir über Ihre Kritik reden: Wer hat das Sagen, Abbestellungen, Preissteigerungen und Gehälter (Der VVO selber wird übrigens nicht aus Ticketeinnahmen finanziert, dies geht komplett an die Unternehmen). Setzen Sie sich damit einfach mit mir über presse@vvo-online.de in Verbindung und wir reden persönlich miteinander. Hier im Blog sprengt das aus unserer Sicht das Thema. Da Sie uns ansonsten aus unserer Sicht nun von Inkompetenz bis Ignoranz alles vorgeworfen haben, erlauben wir uns, das Gespräch mit Ihnen hier zu beenden. Viele Grüße

  47. Peter Fleischer

    Hallo zusammen,
    nach dem still, leise und heimlich der SEV zwischen Sebnitz und Neustadt bis 14.10.2018 verlängert wurde, findet man auf der Webseite der Städtebahn nunmehr der der Hinweis „verlängert bis 31.10.“, zynischerweise ohne Angabe einer Jahreszahl.

    Ich habe die Hoffnung inzwischen aufgegeben, jemals wieder mit einem regulären Zugangebot zwischen Sebnitz und Neustadt rechnen zu können. Aus Frustration wurde Resignation.

    Auch von der Informationspolitik des VVO hatte ich mir anfangs, gerade durch diesen Blog, mehr erhofft. Der Blogeintrag ist aber inzwischen zwei Monate alt, passiert ist, außer den oben beschriebenen Verlängerungen des SEV nichts.

    Auch außer vielen warmen, unkonkreten Worten hält man sich bedenkt. Man „leitet an die SBS weiter“, wird „dies mit der SBS besprechen“, alles blabla. Konkrete, zeitnahe Informationen wie der Sachstand ist, davon hört man nichts mehr.

    Man hat billig gekauft, weigert sich aber zweimal zu kaufen, um der Misere Herr zu werden. Mit der entsprechenden bekannten Dauerlösung. Das einzige „Nachhaltige“, das inzwischen passiert ist, scheint die Veröffentlichung der Wegbeschreibung zu den SEV-Haltestellen auf der Internetseite der SBS.

    Still ruht der See.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Peter Fleischer, wir geben Ihnen Recht. Die Verlängerung wurde von der SBS nur mangelhaft kommuniziert, das klären wir mit den Kollegen und fordern noch eine neue Pressemitteilung dazu. Zum Thema „zwei mal kaufen“ haben wir uns ja bereits umfangreich geäußert, an der grundlegenden Misere der fehlenden Lokführer ändert ja auch ein anderer Betreiber nichts, siehe die bundesweiten Zugausfälle bei allen Bahngesellschaften. Wir versichern Ihnen, auch wenn Ihnen das wieder nur warme Worte sind ;-), an der Oberfläche mag der See still sein – unten drunter bewegt sich was. Viele Grüße

      1. Peter Fleischer

        Hallo Herr Schlemper,

        vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich kann verstehen, dass es Interna gibt, insbesondere bei gewissen Verhandlungen. Dennoch sehe ich als Außenstehender überhaupt keinen Fortschritt. Es wäre also zumindest wünschenswert, Erfolge, Teilerfolge aber auch konkrete Maßnahmenpakete zu kommunizieren. Vor allem Sachen, die konkret messbar sind. Im Frühsommer wurde erklärt, dass durch die Einweisung von Leihlokführern der SEV ab Ende Juli (!) ein Ende hat. Das klang schlüssig und verheißungsvoll, nur passiert ist in meinen Augen dazu nichts. Es fuhren tatsächlich mal drei Wochen Züge, vom Personal war aber zu erfahren, dass dies durch den SEV nach Altenberg zusammenhing. Seit dem ist nur noch vage und zeitlich in der Schwebe, dass es Tarifverhandlungen gibt, Lokführer neu ausgebildet werden, die irgendwann (lieber kein Datum genannt) fertig sein könnten.

        Von daher: es ist gut, wenn an den Problemen im Hintergrund gearbeitet wird. Noch schöner wäre es aber, messbare Maßnahmen wirklich mitzubekommen bzw. kommuniziert zu bekommen.

      2. Bernd Böttcher

        Schöne Worte nur so kann es nicht weiter gehen. Müssen wir Pendler erst zum Verkehrsminister gehen das die DB Netz AG aufwachen tut. Der VVO muss der DB Netz den arsch auf reißen.

  48. Grosser, Klaus

    Die Städtebahn Sachsen GmbH erfüllt schon seit Langem ihre vertraglich, vereinbarten Leistungen nicht.
    Ich erwarte einfach von der Verkehrsverbund Oberelbe GmbH, dass sie einfach ihre Arbeit macht und die Strecken der Städtebahn, vorfristig neu ausschreibt und vergibt.

  49. Bahnfahrer

    Blickt bei der Städtebahn überhaupt noch jemand durch? Ich fahre jeden Tag die Strecke Heidenau – Glashütte. Heute lief in Glashütte die Anzeige, dass der Zug 19:45 nach Altenberg ausfällt. Kein Hinweis auf SEV. Eine ähnliche Anzeige habe ich, glaube ich, bereits am Montag in Weesenstein gesehen. Auf der Website der Städtebahn war kein Hinweis darauf zu finden. Zum Glück fahre ich um die Zeit in die Gegenrichtung und bin nicht betroffen.

    Auch die Fahrplanaufkunft des VVO ist echt „gut“. Ich habe gerade mal spasseshalber nachgeschaut. Möchte ich heute z.B. um 21.18 Uhr von Heidenau nach Altenberg fahren, fährt laut Städtebahn SEV, ohne Fahrradmitnahme. Laut VV-Fahrplanauskunft fährt ein Zug, mit begrenzter Fahrradmitnahme. Es steht nirgendwo, dass es sich um theoretische Verbindungen handelt und nicht um eine echte Auskunft. Ruft man jedoch die aktuellen Abfahrten und Auskünfte beim VVO auf, fällt der Zug aus. Herzlichen Glückwunsch an die Reisenden, welche den letzten Zug nach Altenberg nehmen wollten.

    Wann zieht man hier mal Konsquenzen? Sowohl die Städtebahn als auch der VVO scheinen völlig überfordert zu sein.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Bahnfahrer, da haben Sie Recht, die beständige Pflege mit aktuellen Daten in der Verbindungsauskunft ist aufwändig und aufgrund der Kurzfristigkeit nicht umsetzbar. Der Hinweis auf „Fahrplanänderungen“ sollte jedoch schon erfolgen, damit die Fahrgäste signalisiert bekommen, dass es nicht planmäßig läuft. Danke für Ihre konkreten Hinweise, wir werten das mit den Kollegen aus. Viele Grüße

  50. Alex aus KM

    Heute ist ein guter Tag für die Fahrgäste bzw. nur für einen Teil der Fahrgäste.

    Die monatelangen Probleme der Städtebahn münden in einer Einmalzahlung für Besitzer von Abomonatskarten oder Jobtickets, was erst einmal ein guten Zeichen ist.

    Jedoch hat dies auch einen ganz ganz faden Beigeschmack. Zuerst wird ein Zweiklassenfahrgast (zusätzlich zur 1. und 2. Klasse) geschaffen, in dem nur für Abomonatskarten und Jobticket entschädigt werden und zum zweiten, dass Fahrgäste mit Verbundraum oder z.B. Dresden und umliegende auch keine Entschädigung erhalten. Es gibt zum Beispiel AZUBIS welche von Königsbrück nach Freital (Kesselsdorf) zur Berufsschule müssen und zwangläufig DD u. umliegende benötigen und ebenfalls die SBS nutzen müssen.

    Ebenso wäre es im etwas nachdenken gegangen auch die Normalen/Ermäßigte Monatskarten zu entschädigen und nicht das Kündigungsrecht für die ABO-Kunden vorzuschieben. In der heutigen flexiblen Arbeitswelt scheuen viele die langfristigen Verträge. Für diese Kunden wäre sicherlich auch möglich gewesen nur 25€ Entschädigung zu leisten.

    Ebenso fade ist, dass es klingt als würde der VVO auf die Ponäle verzichten. Denn anders kann man diese Aussage „Die Städtebahn zahlt die Entschädigung von dem Geld, dass der VVO als Auftraggeber wegen der Mängel (Pönale) zurückfordert.“ nicht deuten. Richtig wäre Pönale zurückfordern UND Entschädigung leisten. Die Pönalen gehören dem VVO aufgrund der Schlecht- bzw. Nichtleistung.

    Wie bei allem, was die SBS macht, alles halbherzig und nicht wirklich ein Schaden.

    Liebe Grüße und ein Hoffen, dass auch die restlichen Fahrgäste Entschädigungen erhalten, denn JEDER Fahrgast ist gleich und hat die gleichen Probleme mit der SBS.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Maschke, Abo-Kunden können halt ihr Abo nicht einfach so kündigen, daher erhalten Sie eine Entschädigung. Im Übrigen erhalten auch die Fahrgäste mit Verbundraum oder Dresden und Umliegende eine Entschädigung, wenn Sie Stammkunden der SBS sind. Die entsprechenden Tarifzonen dürfen ja mit den Tickets befahren werden. Viele Grüße

      1. Alex aus KM

        Hallo Christian,

        schade dass zu der Frage nach den Pönalen keine Antwort kam. Ob es sich bei der Entschädigungszahlung um die eigentlichen Pönale handelt und somit der VVO auf die Pönale verzichtet.

        Liebe Grüße

        1. Christian Schlemper

          Hallo Herr Maschke, der VVO verzichtet zugunsten der betroffenen Stammkunden auf die Pönale – dieses Modell wird auch in Schleswig-Holstein praktiziert, wo die DB Regio weniger Zuschuss erhält und aus diesen Mitteln die Kundenentschädigung gezahlt wird. Sprich, die SBS muss Pönale zahlen, reicht Sie aber statt an den VVO an die Fahrgäste aus. Viele Grüße

      2. Alex aus KM

        Hallo und liebe Grüße.

        Schade, dass die Entschädigungsleistungen anhand der Kündigungsmöglichkeiten festgemacht werden und nicht an der Tatsache ob eine Entschädigung gezahlt wird oder nicht. Auch die Fahrgäste ohne Abo haben teilweise auch keine Wahl auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen oder wollen aus Überzeugung den ÖPNV nutzen und sind gleichzeitig die doppelt gestraften Fahrgäste. Zum einen durch höhere Fahrpreise gegenüber dem ABOpreis und zum anderen sind Sie den gleichen Problemen durch Zugausfälle oder SEVerkehre ausgesetzt wie die Abokunden. Wie bereits vorher erwähnt, viele können einfach keine Verträge abschließen.

        Vielleicht fasst sich der VVO ein Herz und entschädigt in einer 2ten Runde die Fahrgäste mit „normalen“ Monatskarten. Da die Entschädigungen aus den Pönalen gezahlt wird, sollten auch die anderen Fahrgäste etwas davon erhalten.

        Um einen Missbrauch einzudämmen, bzw. die Entschädigungsansprüche geltend zu machen, könnten die Fahrgäste die Monate (Mai bis Oktober) zusammenhängend, als Kopie,Scan oder Foto) nachweisen. Eine Prüfung Name sowie Fahrschein-/Belegnummer ist ebenfalls gut möglich um Doppeleinreichungen auszuschließen. Ja es ist natürlich mehr Aufwand, aber Fahrgäste die sich durch Zugausfälle ebenfalls kümmern müssen, haben einen höheren Aufwand.

        Herzlichst
        Alex

        1. Christian Schlemper

          Hallo Herr Maschke, ich gebe Ihren Vorschlag weiter. Viele Grüße

      3. Manuela B.

        Sehr geehrter Herr Schlemper, leider lassen Sie mal wieder einige Fragen unbeantwortet. Ist es wahr, dass man der Städtebahn Sachsen für die Schlechtleistung jetzt die Pönale erlässt?
        Wenn ja, dann wären wohl sehr viele Fahrgäste auf eine Erklärung gespannt, warum der Steuerzahler dies bezahlen soll. Es ist wirtschaftlich völlig irrsinnig ein Unternehmen zu stützen, welches aufgrund ihrer Struktur und Geschäftsführung garnicht in der Lage ist, die geforderte Leistung zu erbringen. Die Städtebahn hat doch bewiesen, dass sie es nicht kann und auch nie richtig konnte. Also beenden Sie die Steuerverschwendung.

        1. Christian Schlemper

          Hallo Manuela B., der SBS werden keine Pönale erlassen. Viele Grüße

  51. Winne

    Ich kann Alex nur zustimmen, ich fahre seit ende 2010 mit der Städtebahn mit einer normalen Monatskarte, ich fahre rund 240 Tage im Jahr, mir wurde heute gesagt, dass da keine Entschädigung möglich ist, das ist doch Blödsinn

    1. Mike Unteutsch

      Ich Stimme da voll Herrn Winne zu. Es gibt Leute die flexibel sein müssen und für die sich kein ABO lohnt. Aber diese nun überhaupt nicht zu berücksichtigen, ist ein Unding.

  52. Katrin K.

    Ich kann auch nicht verstehen, weshalb Pendler mit normaler Monatskarte, die nachweislich monatlich unterwegs sind, von der Entschädigung ausgenommen werden. Die normale Monatskarte ist wesentlich teurer als die Abo-Karte. Ich fahre jeden Tag genauso mit dem Zug wie die Abo-Kunden und habe die gleichen Unannehmlichkeiten wie Schienenersatzverkehr, Verspätungen oder geänderte Fahrpläne in Kauf zu nehmen. Die Abo-Karte und auch das Job-Ticket, welches meines Wissens ja an eine Abo-Karte gebunden ist, kommen für mich leider nicht in Frage, da ich durch befristete Arbeitsverhältnisse flexibel sein muss. Den Vorschlag von Alex aus KM kann ich nur begrüßen und würde mich freuen, wenn VVO/SBS auch die Nicht-Abo-Kunden entschädigen würden.

  53. Peter Steinke

    Heimlich, still und leise wird der SEV zwischen Neustadt und Sebnitz immer wieder verlängert. Wurde das zuletzt immer nur im Rhythmus von ungefähr zwei Wochen (30.09., 14.10., 31.10.) gemacht, so ist auf der Internetseite der SBS nun das Datum 08.12. zu lesen.

    Wie lang will der Z-VOE da noch zusehen?

    Ab Fahrplanwechsel zum 09.12.2018 soll die RB33 auch am Sonntag stündlich nach Königsbrück fahren? Auf welcher Strecke wird es dauerhaft zu Einschränkungen (also SEV) kommen? Die RB71 wird sicher noch weiter leiden müssen. Denn das Personal wird die SBS sicher so oder so nicht zur Verfügung haben. Trotz aller Beteuerungen. Denn schon Ende September sollte alles besser werden. Vielleicht hofft man bei der SBS auch auf den Weihnachtsmann?

  54. Olaf Frank

    jetzt kommt die Städtebahn mit ihrer Katze aus dem Sack,
    noch ganz versteckt ist zu lesen, bis zum 08.1218 fährt weiterhin kein Zug zwischen Neustadt und Sebnitz.

    Und der VVO schaut zu!
    übrigens lieber VVO, warum veröffentlicht ihr nicht alle Beiträge?
    Ist Euch wohl schon selber peinlich die widersprüchlichen Aussagen des Herrn Schlemper?

    1. Christian Schlemper

      Hallo Olaf Frank, wie mehrfach betont, schauen wir nicht zu. Wir veröffentlichen alle Beiträge, sofern Sie der Netiquette und einem Mindestmaß an Form entsprechen. Viele Grüße,

      1. Olaf Frank

        dann erklären Sie uns doch mal folgendes:
        „Christian Schlemper Mi. 17.10.2018 um 10:14 Uhr
        Hallo Herr Maschke, der VVO verzichtet zugunsten der betroffenen Stammkunden auf die Pönale“ und
        „Christian Schlemper Mi. 17.10.2018 um 10:09 Uhr
        Hallo Manuela B., der SBS werden keine Pönale erlassen.“

        Widersprüchlicher geht es ja kaum!

        1. Sandra Petzold

          Hallo Olaf Frank, wir sehen da keinen Widerspruch: die SBS muss alle Pönale bezahlen, der VVO reicht lediglich einen Teil an die Kunden weiter, verzichtet also zugunsten der Stammkunden. Viele Grüße

          1. Grosser, Klaus

            Die Züge von Neustadt nach Sebnitz fallen jetzt also bis zum 08.12.2018 aus
            Es scheint sich also für die Städtebahn Sachsen GmbH zu rechnen, dass sie auf dieser Strecke bereits seit über sechs Monaten die Züge ausfallen lässt.
            Für den Verkehrsverbund Oberelbe rechnet es sich ja sowieso.

          2. Christian Schlemper

            Hallo Herr Großer, nein, das rechnet sich für uns nicht, da unser Budget ja den Zugverkehr vorsieht. Alle Infos zum VVO und dem Budget unter https://www.vvo-online.de/de/vvo/portrait/index.cshtml Grüße

          3. Grosser, Klaus

            Offensichtlich rechnet es sich finanziell für die Städtebahn Sachsen GmbH und für den Verkehrsverbund Oberelbe, dass den Strecken Städtebahn Sachsen GmbH immer wieder Züge ausfallen und insbesondere auf der Strecke Pirna – Neustadt/Sa – Sebnitz/Sa bereits seit über sechs Monaten die Züge ausfallen.

            Vom Verkehrsverbund Oberelbe werden nicht alle vertraglichen Möglichkeiten gegen die Städtebahn Sachsen GmbH ausgeschöpft, um schnellstmöglich wieder zu einem stabilen Betriebsablauf zu gelangen.

          4. Grosser Klaus

            Offensichtlich rechnet es sich finanziell für die Städtebahn Sachsen GmbH und für den Verkehrsverbund Oberelbe, dass den Strecken Städtebahn Sachsen GmbH immer wieder Züge ausfallen und insbesondere auf der Strecke Pirna – Neustadt/Sa – Sebnitz/Sa bereits seit über sechs Monaten die Züge ausfallen.
            Vom Verkehrsverbund Oberelbe werden nicht alle vertraglichen Möglichkeiten gegen die Städtebahn Sachsen GmbH ausgeschöpft, um schnellstmöglich wieder zu einem stabilen Betriebsablauf zu gelangen.
            Der Verkehrsverbund Oberelbe dagegen als Besteller der Leistung er hat für nicht erbrachte Leistungen der Städtebahn nicht bezahlen müssen. Finanziell gesehen profitiert er von der Situation . Wir Fahrgäste haben den Schaden, der Verkehrsverbund spart Geld. Das kann nicht richtig sein.
            Die Situation wird sich auch langfristig nicht ändern, da die Städtebahn Sachsen GmbH nicht mit Strafzahlungen oder gar einer Abmahnung rechnen muss.

          5. Sandra Petzold

            Hallo Grosser.Klaus,, wie bereits mehrfach betont, rechnet sich die Situation für niemanden. Unser Budget ist für den Bahnverkehr geplant – wenn wir nicht alles verbrauchen, bekommt es zu einem Großteil der Freistaat zurück. Viele Grüße

  55. Richter, Falk

    Betrifft Bahnstrecke Sebnitz – Neustadt Neustadt – Pirna
    Wie lange will sich der VVO von einer Städtebahn Sachsen GmbH noch hinhalten oder sollte man besser sagen verarschen lassen? Ich muss von Porschdorf nach Neustadt (Dort habe ich einen Job… von Mai 2018 bis Februar 2019) Anstatt 1 Stunde regulärer Fahrzeit ( Hin und Rückfahrt) bin ich täglich wenn alles glatt geht satte 3 Stunden unterwegs! Entschädigung als Monatskartenvollzahler(Kein Job-Ticket, Abo-Karte) natürlich Fehlanzeige…!
    Mehrere Beschwerden beim VVO sowie eine beim Bürgermeister von Neustadt ergebnislos…Tut uns Leid..Maßnahmenplan…Bla Bla.. !

    Es ist meiner Meinung nach ein absolutes Unding was sich ein Privates Unternehmen, was eine Monopolstellung und einen für die Allgemeinheit Infrastrukturellen Auftrag inne hat, erlauben kann!
    Das ist das Ergebnis, wenn man Dinge Privatisiert, die nichts in Privathand zu suchen haben!
    Der Dumme bin ich der Fahrgast, der auf die Bahn angewiesen ist!

  56. Dr. Nora Clauß

    Es wäre vllt. das Beste, wenn der RVD und/oder die OVPS jeweils ein oder zwei Schichten in Arbeitsbereitschaft hält, um kurzfristig den SEV für die SBS fahren zu können. Das sind anerkannte VU, die die personellen und materiellen Voraussetzungen haben. SaTra hat die Ressourcen nicht und reicht das dann an den nächsten Sub weiter, der einen Weißrussen rund um die Uhr fahren lässt. Schlimmster Manchester-Kapitalismus. Am Bus steht dann „über Krumm(!)hermsdorf“. Das sieht man, dass das VU überhaupt keinen Bezug zu unserer Region hat.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Frau Clauß, die Bahngesellschaften haben mit den Regionalbusunternehmen Verträge zur Abwicklung des Ersatzverkehres. Dazu sind sie vertraglich verpflichtet. Auch die Städtebahn nutzt, soweit möglich, die lokalen Unternehmen. Auf die von Ihnen kritisierten Sub-Unternehmer wird nur zugegriffen, wenn auch die lokalen Unternehmen keine Reserven mehr haben. Ihre Kritik an Satra geben wir gern weiter. Viele Grüße

  57. Alex aus KM

    Lieber VVO.

    Wie weit sind Sie mit der Berechnung und Planung für Entschädigungen für Kunden mit „normalen“ Monatskarten? Laut der Sächsischen Zeitung vom 02.11.2018 sind derzeit Entschädigungen von rund 45000€ vorläufig eingereicht worden. Wenn man dies in den Kontext zu den Zugausfällen und Ersatzverkehren setzt, ist dieser Entschädigungsbetrag doch eher „lächerlich“. Ja, jeder Euro ist für den VVO wichtig zu haben oder nicht zu haben, aber wenn es so richtig ist, dass der VVO auf die Pönale nicht verzichtet sondern nur einen Teil der Pönale in Form der Entschädigung an die Fahrgäste weiterreicht (was eigentlich ein Verzicht auf einen Teil der Pönale darstellt oder als Sonderausgaben beim VVO in den Büchern steht – da beißt die Maus keinen Faden ab) , so ist die Finanzierung für die Entschädigung locker gesichert, da in den letzten Wochen auch wieder kräftig Ersatzverkehre (z.B. RB72) und auch Totalausfälle (z.B. Technische Störung am Fahrzeuge) zu buche stehen. Der Imageschaden für den ÖPNV ist wesentlich höher. Aber es gibt keine Sicherheit der Kosten, denn 45000€ (900 ABOkunden) würden dann locker nicht mehr reichen.

    Frieden mit den Fahrgästen werden Sie nur erreichen, wenn auch die „Normalen“ Monatskarten entschädigt werden.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Alexander

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Maschke, nach intensiven Diskussionen haben wir uns entschieden, die Entschädigung nur an Abo-Nutzer zu zahlen. Jede Entscheidung, den Kreis zu erweitern führt aus unserer Sicht nur zu noch mehr Fahrgästen, die sich ungerecht behandelt fühlen. Frieden mit den Fahrgästen erreichen wir aus unserer Sicht nur, wenn der Zugverkehr wieder planmäßig läuft. Viele Grüße und ebenfalls ein schönes Wochenende

      1. Alex aus KM

        Hallo Herr Schlemper,

        Entschuldigung dieses Argument ist vollkommen unakzeptabel für die Fahrgäste und macht mich vollkommen sprachlos und unfassbar. Es geht nur noch um eine Erweiterung auf „normale“ Monatskarten weil diese ebenfalls nachweislich STAMMfahrgäste sind. Und diese stoßen Sie jetzt gleich 3mal so richtig vor den Kopf. Zum ersten zahlen diese sowieso schon einen höheren Fahrpreis, haben zweitens die gleichen massiven Probleme mit der Städtebahn und drittens grenzt es schon fast an Realitätsfremde.

        ABOkunde 1 TZ erm. 32,00€ = JA, 50€ Entschädigung
        „Normal“kunde Verbundraum 178,00€ = NEIN, du do.. Fahrgast

        Könnte das gesamte Dieselnetz mit 900 Fahrgästen betrieben werden?

        Wie ich schon einmal vorgeschlagen hatte, wäre ein kleinerer Entschädigungsbetrag auch möglich, aber 0€ ist für die Fahrgäste unakzeptabel.

  58. Bahnfahrer

    Und auch heute wieder (12.11.2018) fiel der Zug 18.45 Uhr von Glashütte nach Altenberg aus, auch kein SEV. Anzeige lief auf dem Bahnhof Glashütte. Auf der Homepage der Städtebahn keine Information … (…) Glaubt eh keiner mehr.

    1. Sandra Petzold

      Guten Tag Bahnfahrer, Ihr genannter Zug (73927) fuhr gestern mit 3 Minuten Verspätung von Glashütte ab und kam pünktlich um 19:11 Uhr im Bahnhof Altenberg an. Da wir im VVO-BLOG keine Anschuldigungen dulden und uns einen ordentlichen Umgangston wünschen, haben wir Ihren Beitrag eingekürzt. Viele Grüße

      1. Bahnfahrer

        Aha, und welche Anzeige lief dann gestern Abend um 18.40 Uhr auf der Anzeigetafel auf dem Bahnhof? „Der Zug 18.45 Uhr nach Altenberg fällt aus. Wir bitten um Entschuldigung.“ Ich war auf dem Bahnhof. Mein Ton war vielleicht nicht der beste, aber ich habe niemand beschuldigt. Wenn der VVO nicht kritikfähig ist, verabschiede ich mich jetzt aus dem Blog. Der VVO wird ja wissen, was er tut. Auf Wiedersehen.

        1. Christian Schlemper

          Ihren Hinweis zur Anzeige haben wir weitergegeben. Viele Grüße

  59. G.Grimm

    was eh schon jeder vermutet hat hier steht es geschrieben:

    http://www.dnn.de/Region/Umland/Bis-zum-Fruehjahr-2019-fahren-keine-Zuege-zwischen-Neustadt-und-Sebnitz

    im übrigen hat man schon vor Wochen den 3.VT der HANS Eisenbahn zurückgeführt. Da wusste wohl der Geschäftsführer schon mehr.

  60. karsteng

    Sehr geehrter Herr Schlemper, jetzt verstehe ich Ihre Worte vom 5.10.2018 doch endlich. Denn wenn nicht Sie sondern die DNN berichtet…mir fehlen echt die Worte…, soviel Unehrlichkeit! Es wäre an Ihnen gewesen den Fahrgästen das hier!! (zuerst) zu erklären
    „Christian Schlemper Fr. 05.10.2018 um 15:26 Uhr
    …….. Wir versichern Ihnen, auch wenn Ihnen das wieder nur warme Worte sind ;-), an der Oberfläche mag der See still sein – unten drunter bewegt sich was. Viele Grüße“
    „So geht sächsisch“, Kunden ruhig stellen und solange vergraulen bis man den Bahnverkehr wegen Fahrgastmangel ganz einstellen kann.

    1. Christian Schlemper

      Hallo karsteng, die DNN informierte am Dienstag – unsere Pressemitteilung ist vom Montag und steht unter https://www.vvo-online.de/doc/pm/181112%20Verlaengerung%20Ersatzverkehr%20RB%2071.pdf (Können Sie per RSS-Feed auch abonnieren) Zudem haben wir, ebenfalls am Montag, den Blogbeitrag aktualisiert. Wo und wann hätten Sie sich denn noch mehr Information gewünscht? Viele Grüße

      1. karsteng

        Sehr geehrter Herr Schlemper, Danke für Ihre Antwort. Aber die läuft ins Leere!
        Auf Ihrer eigenen Webseite unter News ) https://www.vvo-online.de/de/aktuelles/news/index.cshtml ) sehe ich bis jetzt nichts. Auch unter RSS ist nichts zu finden (Der letzte Beitrag ist vom Freitag, 12. Oktober 2018, 13:37 zu München, Rom, Venedig). Aber gut, zumindest haben Sie ja die Presse informiert. Aber vielleicht wäre hier auch Platz dafür gewesen?

        Was sagt eigentlich die DB-Netz dazu? Bekommen die eigentlich weiterhin Streckennutzungsgebühren für eine nicht befahrene Strecke? Das wäre ein tolles Geschäft!

        Verwunderte Grüße

        1. Sandra Petzold

          Hallo karsteng, Sie können die Pressemitteilung per RSS abonnieren, warum das derzeit klemmt, klären wir gerade mit dem Techniker. Die Fahrplanänderungen auf unserer Internetseite stellen die Unternehmen eigenverantwortlich ein. Wir sagen der SBS Bescheid. Zu Ihrer Frage zu DB Netz: Wird der Verkehr ordnungsgemäß abgesagt, fallen auch keine Infrastrukturkosten an, erfolgt das kurzfristig, muss die Infrastruktur gezahlt werden. Dies dient natürlich auch der Disziplinierung der Unternehmen. Viele Grüße

        2. Grosser Klaus

          Wieso sollte die DB-Netz kein Geld bekommen? Es ist doch nicht ihr Verschulden, dass die Städtebahn nicht fährt!

          1. Christian Schlemper

            Hallo Herr Großer, wenn die SBS oder jedes andere Eisenbahnunternehmen die angemeldete Trasse längerfristig abmeldet, kann DB Netz diese theoretisch neu vergeben. Daher muss das Unternehmen diese dann nicht bezahlen – das ist wie ein LKW, der nicht über die Autobahn fährt und daher auch keine Maut zahlen muss. Bei kurzfristigen Ausfällen muss die Infrastruktur natürlich bezahlt werden. Viele Grüße

      2. karsteng

        und zur Aufrichtigkeit Ihres Geschäftspartners kann man lesen: https://staedtebahn-sachsen.de/ aktuell jetzt: “ RB 71: Pirna – Neustadt/Sa – Sebnitz/Sa Es liegen Fahrplanänderungen vor. *
        Verkehrt bis 08.12.2018 zwischen Neustadt (Sachs) und Sebnitz als SEV!“
        Bis 08.12.2019 vermutlich? Freudscher Schreibfehler wahrscheinlich!

  61. Alex aus KM

    Lieber VVO.

    Wenn einen als Aufgabenträger solche Situationen bewusst sind, dass es auch auf Absehbare Zeit für das EVU keine Lokführer auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind, dann kann man doch aber nicht einen Mehrverkehr ab Fahrplanwechsel einführen. Und mit Verlaub ist Königsbrück mit nichten einen Metropole wo Sonntags fast GANZtägig ein Stundentakt gefahren werden muss, wenn man um die Personalprobleme des zuständigen EVUs weis. Eine Einführung vielleicht zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 19 oder bei tatsächlich und nachweisbaren eingetretenen Verbesserungen der Personaldecke der SBS. Und was die RB71 angeht erfreut man sich ja, dass glücklicherweise und rein zufällig ab Mitte Februar über 3 Monate zwischen Sebnitz und Neustadt eine Baustelle ist, wo es sogar gedruckte Fahrpläne gibt und man wieder keinen Zug braucht.

    Lebt der VVO noch in der Realität oder werden dem VVO von der SBS weiterhin Märchen über den Zustand der SBS erzählt? Leider kann man es sich nicht anders erklären, denn sonst würden solche Entscheidungen einfach nicht in solchen Situationen getroffen werden.

    Und noch einen Hinweis an @Bahnfahrer:
    Um Glaubhaft zu werden, empfehle ich immer einen Screenshot der SBS-Homepage oder ein Video per Smartphone. Das hilft wahre Wunder und füllt schon einen Ordner auf meinem PC.

    Ich bin kein Pfarrer aber ich kann immer nur wieder an das Gewissen appellieren. Aber Entschädigen Sie auch die „Normal“monatskarten. Die Minderung des Ärgers, und Ihrem Wunsch nach einem planmäßigen Zugverkehr, ist auf Absehbare Zeit nicht sichtbar.
    Der Ärger und Frust der Fahrgäste wird immer größer.

    Ich kann nur mal eine Umfrage in den Zügen der SBS empfehlen. Dann erhalten Sie auch Meinungen, Kritiken und Antworten und Erleben den Umgang der Fahrgäste im Realen Leben.
    Die Fahrgäste fühlen sich verar…. und im Stich gelassen.

    Liebe Grüße
    Alexander

    1. Sandra Petzold

      Hallo Herr Maschke, die SBS hat uns zum Zeitpunkt der Bestellung zugesagt, den, in Summe recht begrenzten, Mehrverkehr abwickeln zu können. Zu allen anderen Punkten haben wir uns bereits ausgetauscht. Ihren Vorschlag zu Mitfahrten in den Zügen der SBS geben wir an die Fachabteilungen weiter. Viele Grüße

  62. Peter Steinke

    Guten Abend,

    der VVO und die Städtebahn Sachsen werden nicht müde, die derzeitige Situation allgemein und auf der RB 71 im speziellen schön zu reden.

    Die Pressemitteilung vom 12.11.2018, zu finden unter https://www.vvo-online.de/doc/pm/181112%20Verlaengerung%20Ersatzverkehr%20RB%2071.pdf , setzt dem Ganzen nun die Krone auf. Angeblich wird der SEV „nur“ bis zum 01.03.2019 verlängert. Doch auch danach wird die SBS den Bahnhof Sebnitz nicht anfahren!

    Warum? Vom 18.02. bis 17.05.2019 besteht zwischen Langenwolmsdorf und Sebnitz planmäßig Schienenersatzverkehr. Nachzulesen ist es schon jetzt im Fahrplan der DB. Beim VVO sind die neuen Fahrpläne leider noch nicht verfügbar.

    Nun stellt sich die Frage: Warum täuscht man die Fahrgäste mit der Pressemitteilung vom 12.11.2018 und einem falschen Versprechen? Stimmen sich die Presseabteilungen nicht mit den vielgenannten Fachabteilungen ab? Was soll der Unsinn?

    P. Steinke

    1. Sandra Petzold

      Hallo Herr Steinke, wir haben Ihren Kommentar bereits unter „Lob & Kritik“ beantwortet. Viele Grüße

  63. Heinz Eckhardt

    Sicherlich ist der Blog vorrangig dazu gedacht, die Probleme mit der SBS zu thematisieren. Dahingehend habe ich mich auch schon beteiligt.
    Bei allen auch nach wie vor aktuellen Problemen (bspw. RB 71) möchte ich auch mal meine andere Wahrnehmung der letzten drei Wochen auf der RB 33 und RB 34 kurz schildern: in der Regel fuhren auf diesen Strecken der SBS die Züge pünktlich – einmal kurzfristig SEV und einmal nur ein Triebwagen im Frühverkehr auf der Kamenzer Strecke (was platzmäßig nicht wirklich ging). Ankunftszeiten in Dresden 2 bis 3 Minuten später als geplant, was an der Vielzahl der Ein- und Aussteiger und der damit verbundenen Aufenthaltszeit zu liegen scheint.
    Im Gegensatz dazu aus der S1 und S2 regelmäßig angezeigte Verspätungen oder auch komplette Zugausfälle. Okay, die Strecken werden viel häufiger befahren, da tut es vielleicht weniger weh, aber hinsichtlich erbrachter vereinbarter Vertragsleistungen scheinbar aktuell schlechter als bei der SBS auf den von mir befahrenen Strecken.

    1. Sabine Weiß

      Und was ist mit den zugausfällen am 03.11. Und 01.11. Abfahrt 6:02 ab Dresden????

  64. Falk Wehner

    Sehr geehrter Herr Schlemper,
    bei allem Verständnis für die SBS und die Personalsituation, aber sie als Besteller sollten doch dafür sorgen, das auf der RB71 Zugverkehr stattfindet und nicht jetzt ein Jahr lang ununterbrochen Busverkehr, das ist Ihre Aufgabe als zuständiger Besteller!! Das heisst, da die SBS auf Monate hinaus nicht in der Lage ist die Personaldecke zu vervollständigen und den Verkehr vertragsgerecht abzuwickeln, ist es Ihre Pflicht den Vertrag wegen Nichterbringung zu kündigen und diese Strecke neu auszuschreiben, das wäre sogar vielleicht im Sinne des SBS, die dann sich auf die anderen 3 Strecken konzentrieren könnte und für alle Beteiligten aber vor Allem für die Fahrgäste von Vorteil. Ja ich höre Sie schon sagen, das geht nicht so schnell, ja das mag sein, aber sie haben jetzt 6 Monate Zeit einen neuen Anbieter zu finden, das sollte man doch hinbekommen, mit etwas Beschleunigung. Und dann sollte es auch gleich ein paar Verbesserungen für die Fahrgäste geben, damit sich wieder mehr Fahrgäste in den Zug setzen als zuvor bei der SBS, dazu gehört als erstes ein stabiler Fahrplan, gute Informationen für die Fahrgäste und freundliches und kompetentes Zugpersonal, vielleicht auch ein kleines Imbissangebot, wie man es jetzt auf der Strecke Hoyerswerda – Görlitz, die sie ja sich auch weigern als Verkehrsverbund mitzufinanzieren, obwohl auch dort der Busverkehr keine Alternative zum Bahnverkehr ist, angeboten wird. Auch WLan im Zug ist ein Argument und kostet weniger als jeden Bus damit auszustatten, wenn man rechnen könnte wüsste man das auch ohne Betriebswirtschaft studiert zu haben. Es gibt so viele kleine Schrauben an denen man drehen könnte ohne gleich Riesenausgaben zu tätigen… dann könnte so manche Bahnstrecke wieder wirtschaftlich zu betreiben sein, aber die Einstellung -und darauf folgende Abbaupraxis von Bahnstrecken im Land Sachsen und besonders im VVO habe ich ja schon zur Genüge thematisiert und scheinbar scheint die Drohung des Verkehrsministers Herr Dulig, der scheinbar auch wegen der bevorstehenden Wahlen sich langsam von seiner Bus-und Straßenzentriert abwendet, mit der Auflösung der Verkehrsverbünde bzw. dem Entzug der Zuständigkeit für den SPNV doch etwas bewirkt zu haben, wenn ich die Mitteilung zur letzten Verbandsversammlung und zur RB110 richtig gelesen habe. Ich kann es nur hoffen, das einige Landräte von Ihrem hohen Roß mal herabsteigen, denn schnell könnte es sein, das auch Ihnen der ständig weiter abbestellte SPNV und der weitere Abbau von Bahnstrecken auf die Füße fällt, denn auch die vielen in privaten Initiativen und Infrastrukturunternehmen zur Erhaltung von Bahnstrecken engagierten Menschen sind Wähler!!! Das haben scheinbar einige Landräte noch nicht begriffen, auch wenn sie wie der Meissner Landrat an einer Bahnstrecke wohnen und diese gern stillgelegt hätten, nur um endlich dem Lärm der Güterzüge zu entgehen.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Wehner, zu allen von Ihnen angesprochenen Punkten haben wir uns bereits hier und an anderen Stellen ausgiebig geäußert. Nur zur Richtigstellung: Der Landrat des Landkreises Meißen wohnt nicht an einer Bahnstrecke. Viele Grüße

  65. Heinz Eckhardt

    sorry, ich meinte die letzten drei Wochen…

  66. LaZi

    Ich habe im Wochenkurier gelesen, dass mit dem Fahrplanwechsel der Ski-und Wanderexpress ganzjährig an Wochenenden und Feiertage die Ausflügler von Dresden nach Altenberg und zurück bringen soll. Desweiteren soll die SBS abends zwei zusätzliche Züge auf der Müglitztalbahn fahren. Nun meine Frage an den VVO. Wie soll das funktionieren, wenn es die SBS nicht schafft, ein Jahr lang die geforderten Planleistungen auf der Strecke Neustadt-Sebnitz zu bedienen und jetzt noch zusätzliche Züge fahren soll. Es ist doch ein Hohn für Reisende auf der Strecke Neustadt-Sebnitz. Der VVO hätte schon längst handeln müssen und der SBS die Strecken entziehen sollen. So wie es andere Verkehrsverbünde machen, wenn in Größenordnungen die Leistungen nicht erbracht werden.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Michael Zill, wir haben die Leistung als Zug bestellt und die SBS arbeitet im Rahmen des Maßnahmenpaketes an ihrer Personalsituation. Wenn Sie auf andere Verbünde verweisen, die Leistungen entziehen, freuen wir uns über ein konkretes Beispiel. Viele Grüße

  67. René Scharf

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wir leben in einer globalosierten Welt: ich kann sekundenschnell ermitteln, wann der Postbus in Innsbruck abfährt, wann der UBB Bus in Zinnowitz, kann Fahrkarten ab Paris oder Moskau buchen und mir gleich noch den Sitzplatz online anzeigen lassen. Aber eine Reise drei Dörfer weiter vom Wohnort kann nicht mehr geplant werden. Man weiß ja nie, ob der Zug, der SEV mit schwer planbaren Fahrzeiten und Anschlüssen oder ob gar nichts fährt. Und erst die Pendler, die berufsbedingt auf den ÖPNV angewiesen sind…
    Dass hier gelegentlich Kunden verbal über die Strenge schlagen ist nicht schön – aber menschlich. Hören Sie bitte auf, gleich beleidigt zu sein.
    Ich möchte auch gern was an der Verbesserung der Luftqualität beitragen. Leider ist mir dass trotz der sehr beworbenen neuen Plus Busse nicht möglich, da am Wochenende der Anschlussbus Linie F am BUSBAHNHOF Freital (zentraler Umsteigepunkt?) um zwei Minuten früher vor Ankunft des Plusbusses abfährt. Und das zu jeder Stunde. Das ist doch mal wirklich eine Innovation…

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Scharf, damit wir Ihren Ärger nachvollziehen können, schreiben Sie uns doch bitte eine Nachricht zu welchen drei Dörfern Sie möchten bzw. von wo nach wo Sie mit dem PlusBus und der Linie F möchten. Unsere Fahrplaner schauen sich das gern an und werden der „Innovation“ auf den Grund gehen. Viele Grüße

  68. René Scharf

    Sehr geehrter Herr Schlemper,

    ich fasse Ihre Antwort als Affront auf. Sind Sie sich Ihrer Worte bewusst? Meinem 7 jährigen Sohn lerne ich einen freundlichen Umgangston! Und: Das Problem mit den miserablen bzw. nicht vorhandenen Anschlüssen am Busbahnhof Freital habe ich bereits geschildert, gern aber nochmal: Bus Linie A aus Richtung Hainsberg (Start Destinationen Weißeritzpark bzw. Rollmopsschänke ((Haltestelle Gasthof Eckersdorf)) kommt zur Minute 02 am Busbahnhof an, die F nach Zauckerode und Wurgwitz fährt zur Minute 00 ab. Ganz großes Kino.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Herr Scharf, nun bin ich ganz verwirrt, aber das wird an der digitalen Kommunikation liegen, die nun einmal Gesten und Mimiken unterbindet. Ein Affront war nicht beabsichtigt, wir möchten Ihrem Anliegen gern auf den Grund gehen. Nun haben Ihre Hinweise weder etwas mit der Städtebahn noch dem PlusBus zu tun. Das Anschluss-Thema geben wir an die zuständigen Kollegen weiter, die dazu den RVD befragen müssen. Im Busverkehr liegt die Verantwortung bei Landkreis und dem Unternehmen. Viele Grüße

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