6 Wochen ausgesetzt in der Oberlausitz

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6 Wochen ausgesetzt in der Oberlausitz

Von Anne D.

Was macht man als mittelloser Schüler in den Sommerferien im tropischen Kreis Bautzen?

Mein Freund und ich haben uns die Frage gestellt und beschlossen diese sächsischen Weiten mit Fahrrad, Zelt und jede Menge Angelausrüstung zu erkunden. Und wer hätte es gedacht dabei sind wir sogar auf ein Kamel gestoßen! Gleich am ersten Tag freuten wir uns riesig über das total erschöpfte Kamel. (Siehe Bild!)

Am Quizdorfer Stausee verbrachten wir die Nacht in Todesangst, weil es in dem erst menschenlosen Wald, in der Dämmerung erschreckend laut geraschelt hat. Bis schließlich ein schnaufender Igel an unserem Zelt vorbei gehuscht kam.

Auf dem Weg zum Dreiweiberner See sind wir an dem größten Sonnenblumenfeld was ich je gesehen habe vorbeigefahren und haben uns in den Wäldern mit Heidelbeeren belohnt! Trotzdem war es unerträglich heiß, ein Glück hatten wir uns schon vorher das SSFT gekauft, sodass wir unser Ziel trotz zu neige gehendem Wasservorrat und roten Köpfen erreichen konnten!

In der Busfahrt konnten wir uns endlich etwas ausruhen und Energie für die Abendbrotbeschaffung schöpfen! In Uhyst konnten wir natürlich trotz Abendbrotplänen nicht an dem Eiscafé vorbeifahren. Bei einem Eisbecher, dieser fast unerträglichen Hitze und der ungewohnten Umgebung kommt man sich schon fast vor wie im fernen Süden!

Angekommen am Strand, schlugen wir unser Zelt auf und auch wenn wir keinen Fisch gefangen haben, fanden wir ein paar Pilze, dass wir am Lagerfeuer wir die leckersten Nudeln mit Pilz-Sahne-Soße kochen konnten!
Den nächsten Tag nutzen wir nur zum Baden und fuhren nur das kleine Stück zum Silbersee, wo wir herzlich in Tante Petras Imbiss bewirtet wurden! In der Hängematte mit Blick auf den See war es unglaublich schön den Sonnenuntergang zu beobachten!

Als Abschluss übernachteten wir an der blauen Adria, plantschten bis in die Nacht im See und fingen Glühwürmchen.
Am letzten Tag wurden wir, dank dem ZVON, erholt und mit vielen Erfahrungen, wieder an unsere örtliche Bushaltestelle transportiert!

Vielen Dank, dass man durch diese Aktionen die Heimat viel besser und günstig kennenlernt!
Bis nächstes Mal!


1 Kommentar

  1. Gabriela Heß

    Schöne Geschichte

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