Von Flöhen und Lichtzwergen

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„Ein Fotoshooting ist manchmal schlimmer als einen Sack voll Flöhe hüten“ lacht Steffi Kunert, Grafikerin beim Verkehrsverbund Oberelbe, die zwei der fünf Fotoshooting-Tage für den Verkehrsverbund begleitet hat. Am Ende eines Shootingtages entstehen tolle Werbefotos, doch welch harte Arbeit im Vorfeld und während der Aufnahmen steckt, ist kaum zu erahnen. Hier ein kleiner Einblick …

Von Antje Roth

Die Profis bei der Arbeit – vor und hinter der Kamera

An einem Fotoshooting wirken unheimlich viele Personen mit: Models, Fotograf, Assistent für Licht, Visagistin, Verkehrsunternehmen, welche die Fahrzeuge zur Verfügung stellen, und natürlich der Auftraggeber, der alle Details im Blick behält.

Im Vorfeld lief die detaillierte Planung der einzelnen Motive auf Hochtouren. Das Marketingteam überlegte: Welche Models wollen wir mit welchem Ticket abbilden? Welche Bekleidung und Requisiten sollen zu sehen sein? In welcher Landschaft und mit welchem Fahrzeug sollen die Bilder entstehen?

Alle Details im Blick konnte der Terminplan festgezurrt und die Fotogenehmigungen eingeholt werden. Doch die beste Planung hilft nichts, wenn das Wetter nicht stimmt. „Ohne Sonne im Motiv hat man das Gefühl, als käme ein kleiner, böser Lichtzwerg aus der Erde und lässt das wenige verbleibende Licht im Boden verschwinden“, sagt der Fotograf Lars Neumann. Tage vor den Shootings kreisten also alle Gedanken um das Thema Wetter. Am letzten Fotoshooting-Tag kam es dann wie es kommen musste, die Wettervorhersage prophezeite: „Bedeckter Himmel und Regen.“ Schweren Herzens wurde das Shooting abgesagt.

Ein neuer Termin musste gefunden werden und alle Abstimmungen begannen von vorn. Nun richteten sich die Blicke wieder gen Himmel. „Sonne und Wolken im Mix, eventuell ein paar kurze Schauer.“ Besser konnte das Wetter Ende September nicht mehr werden. Also hieß es das Restrisiko beiseiteschieben und mit Optimismus in den letzten Shootingtag starten.

Ein ganz besonderer Sonntagsausflug – bitte lächeln.

Sonntag am frühen Morgen begann das Team mit den Vorbereitungen: die Haare stylen, das Make up auftragen und die Kleidung aller Models aufeinander abstimmen. Dann ging es mit der eigentlichen Arbeit los. Was auf Bildmotiven allerdings locker und leicht aussieht, verlangt von Modellen und Fotograf höchste Konzentration.

Bei einem Shooting für die Bewerbung der Familientageskarte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern ist das eben ein Vorhaben, wie „einen Sack voll Flöhe hüten“. Alle vier Personen müssen in möglichst lockerer, unverkrampfter Haltung und mit strahlendem Lächeln in die Kamera blicken. Der Fotograf gibt den Models zahlreiche Regieanweisungen und behält dabei auch noch das ganze Umfeld im Blick, um letztendlich genau den richtigen Moment für das perfekte Motiv zu erwischen. Am Ende des Tages war das Team reichlich erschöpft, aber sehr zufrieden.

 

 

 

Neues Dachkampagnenmotiv zur Kleingruppenkarte

„Nach den fünf langen Shootingtagen konnten wir aus mehr als 1.300 Fotos auswählen. Das erste Motiv war bereits Anfang September auf den Großflächenplakaten in Dresden und Umgebung zu sehen“, freut sich Gabriele Clauss, Marketingleiterin im VVO.


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