Der Verbundgedanke rollt durch den VVO

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Busse, Straßenbahnen, Lokomotiven und Triebwagen sind mit Designs des Verbundes gestaltet und tragen den Verbundgedanken „Ein Ticket. Alles fahren.“ auf Schienen und Straßen in Stadt und Land. Warum der VVO das tut und welche Rolle die 14 Unternehmen dabei spielen, schildert dieser Beitrag.

Von Gabriele Clauss und Christian Schlemper

Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit VVO-Beschriftung

„Da ist wieder eine von uns“, hört man regelmäßig beim VVO im Dresdner Stadtteil Pieschen. Gemeint ist dann eine der zwei Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), die im VVO-Design ihre Runden drehen und dabei oft die Geschäftsstelle des Verbundes passieren. „Auch wenn die beiden Bahnen seit 2015 beziehungsweise 2016 durch die Stadt fahren, freut man sich, sie immer mal wieder zu sehen“, sagt Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO. „Die hohe Sichtbarkeit ist genau das, was wir erreichen wollen.“ Mit der Werbung auf den beiden Triebwagen, in Blau und mit dem Slogan „Ein Ticket. Alles fahren.“ ist der Verbund stadtweit präsent.

Immer wieder präsent sein

Dieser effiziente Einsatz, mit verhältnismäßig geringem Aufwand immer wieder präsent zu sein, ist auch die Motivation für die weiteren rollenden Werbeträger im VVO: Zwei Triebwagen vom Typ Desiro, eine Lokomotive der Baureihe 146 der S-Bahn Dresden und 18 Regionalbusse sind zwischen Hoyerswerda und Altenberg, Bad Schandau und Riesa unterwegs. Die Gestaltung ist in drei Kategorien unterteilt: „Zuerst einmal zeigen wir auf den Straßenbahnen, der Lokomotive und einigen Bussen mit den fünf Piktogrammen und dem Slogan, wofür der Verbund steht“, erläutert Gabriele Clauss.

Lokomotive BR 146 mit VVO Beschriftung
Ein Bus der VGM bewirbt die Dresden-Elbland-Tour

„Darüber hinaus bewerben wir mit den zwei Triebwagen das Müglitztal und die Nationalparkregion sowie mit einem Bus der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) die linkselbischen Täler.“ Bei diesen Fahrzeugen stehen touristische Ziele im Mittelpunkt. „Als dritte Kategorie nutzen wir insbesondere die Busse, um auf neue Produkte aufmerksam zu machen: WLAN an Bord, das PlusBus-Netz oder die Linie M finden sich auf zahlreichen Fahrzeugen wieder.“

Ein PlusBus der VGM

Für all diese Gestaltungen arbeitet der VVO eng mit den Unternehmen zusammen. „In den meisten Fällen stellen die Unternehmen uns die Fahrzeuge kostenfrei zur Verfügung, denn die Bewerbung des Verbundes stärkt ja auch die Unternehmen“, erklärt Gabriele Clauss. „Zudem zielen wir mit der Gestaltung auch immer darauf ab, dass das Unternehmen gemeinsam mit dem VVO präsent ist.“ So sind die Fronten der Fahrzeuge immer in den Farben der Unternehmen gehalten – ein gestalterischer Gedanke, der noch einen praktischen Hintergrund hat: „Wenn das Fahrzeug auf die Haltestelle zufährt, ist insbesondere der Seltenfahrer nicht auch noch durch eine außergewöhnliche Farbe abgelenkt.“

Die Gestaltung der Fahrzeuge hat übrigens zahlreiche Freunde gefunden: „Besonders bei der Eisenbahn gibt es viele Fans, so dass es heute Modell-Lokomotiven in unserem Design gibt.“ Auch einige Busse mit VVO-Branding, unter anderem von der RBO, gibt es als Modell, zum Beispiel in Kamenz. So ist große Außenwerbung auch in Klein noch ein Hingucker.

Modell Lokomotive BR 146

1 Kommentar

  1. Bernd Böttcher

    Alles schön und gut ohne Sozialticket ist das unglaubwürdig aus meiner Sicht

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