Neue Haltestellenschilder im VVO

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Gemeinsam mit den regionalen Verkehrsunternehmen, dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und dem Freistaat Sachsen werden 7,5 Millionen Euro in die flächendeckende Erneuerung der Fahrgastinformation investiert.

Von Gabriele Clauss

Neues Haltestellenschild, Moritzburg Markt

Mitte Juni 2019 wurde an der VGM-Haltestelle „Moritzburg Markt“ in Sichtweite des Schlosses das erste neue Haltestellenschild für den regionalen Busverkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingeweiht. Bis Jaheresende sind 200 der ca. 5000 Schildern im VVO aufgestellt worden. Die Gemeinden Stauchitz, Moritzburg, Weinböhla und Niederau sind nun komplett mit neuen Haltestellenschildern ausgerüstet. In diesem Jahr folgt die Aufstellung der Schilder in den Gemeinden Lommatzsch, Käbschütztal, Klipphausen, Nossen, Meißen (rd. 800 Schilder) , Lauta, Hoyerswerda Spreetal, Elsterheide, Wittichenau, Lohsa, Oßling, Bernsdorf (rd. 300 Schilder), Wachau, Radeberg, Arnsdorf (rd. 190 Schilder) sowie Lohmen, Hohnstein, Bad Schandau (rd. 150 Schilder).

Bessere Orientierung für Fahrgäste

Insbesondere für Fahrgäste, die nur gelegentlich mit dem Bus unterwegs sind, wird die Orientierung leichter. Die größeren Tafeln bieten nun mehr Platz für Informationen zu Liniennummern und Ziel. Zusatzinformationen zu Anruf-Linien-Angeboten und GuteNacht-Linien finden in Zukunft ebenfalls Raum. In sorbisch-sprechenden Regionen im VVO und im ZVON erfolgt die Beschriftung zudem zweisprachig. Mit den neuen Schildern wird der Nahverkehr zudem deutlich sichtbarer: Die Masten sind einheitlich blau gestaltet.

Projektförderung durch den Freistaat Sachsen und den VVO

Im Zuge des Projektes werden 6.700 Schilder im gesamten VVO-Verbundgebiet und 2.200 im benachbarten ZVON erneuert. Insgesamt werden 7,5 Millionen Euro in den Tausch der zum Teil 30 Jahre alten Schilder investiert, davon fünf Millionen im VVO. Der Freistaat Sachsen trägt 75 Prozent der Kosten, die Verkehrsverbünde in ihren Gebieten jeweils 15 Prozent und die Unternehmen 10 Prozent. Die Umsetzung erfolgt nun landkreisweise, beginnend mit dem Landkreis Meißen. Bis Ende des Jahres ist die Installation der ersten 1.000 Schilder geplant.


4 Kommentare

  1. wxdf

    Das Geld, was Sie für diesen überflüssigen Unsinn ausgeben, hätten Sie lieber verwenden sollen, um ihre permanenten Tariferhöhungen zu vermeiden.

    1. Christian Schlemper

      Hallo Weixdorfer, aus unserer Sicht ist die Modernisierung der Schilder nach rund 30 Jahren dringend notwendig. Die Finanzierung erfolgt zum großen Teil durch den Freistaat Sachsen und den VVO. Die Einnahmen aus den Tickets geht zu 100% an die Verkehrsunternehmen. es sind also unterschiedliche Töpfe. Informationen dazu gibt es unter https://blog.vvo-online.de/tarifanpassung/ Viele Grüße

  2. Kevin

    Was werden mit denn Alten Schilder gemacht

    1. Sandra Petzold

      Hallo Kevin, die alten Schilder werden entsorgt. Für das Auswechseln der Haltestellenschilder wurden externe Firmen beauftragt. Diese kümmern sich um die Montage bzw. die Demontage. Viele Grüße

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