Neustart auf zwei grünen Beinen beim VVO

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Zum VVO Oberelbe-Marathon am 26. April hatte das neue Kostüm des VVO-Maskottchens seinen großen Auftritt.

Von Georg Thieme

Auch an einem Frosch geht das Leben nicht spurlos vorüber. Vor allem dann nicht, wenn er Mobilius heißt und als Maskottchen für den VVO arbeitet. Nach 4 Jahren und rund 105 Auftritten zu Stadtfesten, Schmalspurbahn-Festivals und Streckeneröffnungen bei Wind und Wetter sah man dem Frosch sein Alter langsam an. Grund genug für den VVO, ein neues Mobilius-Kostüm herstellen zu lassen.

In mühevoller Kleinarbeit wurde geschraubt, geklebt und geschneidert. Eine Herausforderung war dabei vor allem der Froschkopf, dessen Grundgerüst aus Aluschienen mithilfe von viel Styropor schließlich seine Form erhielt. Das breite Maul ist dabei nicht nur das markante Erkennungszeichen des Froschkostüms, sondern ermöglicht seinem Träger auch den Kontakt zur Außenwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wichtig der ist, weiß Marcel Hoffmann nur zu gut. Bei einem Auftritt steckt er im Durchschnitt drei bis vier Stunden im Kostüm, bei großen Einsätzen wie dem Dresdner Stadtfest auch mal deutlich länger. Vor allem in der Sommerhitze wird die scheinbare Lockerheit zum Kraftakt.
„Das Anstrengendste beim Tragen des Kostüms ist eigentlich der schwere Kopf. Der schmale Mund schränkt die Sicht außerdem sehr ein und lässt nur wenig Luft ins Innere“, erzählt Marcel, der bei seinen Auftritten zur Sicherheit immer von einer Kollegin begleitet wird: „Sonst kann es schnell mal passieren, dass ich ein Hindernis oder ein kleines Kind vor mir einfach nicht sehe und umrenne.“

Mit dem neuen Kostüm ist das VVO-Maskottchen wieder deutlich mobiler. „Am Anfang hatte ich noch viel Bewegungsfreiheit, konnte Radfahren, Inlineskaten oder auch mal rennen. Mit der Zeit hat das jedoch nachgelassen. Deswegen konnte der ‚alte‘ Mobilius am Schluss nur noch Schlendern“, berichtet Marcel.

So richtig aktiv konnte er gleich bei seinem ersten Einsatz zum VVO Oberelbe-Marathon am 26. April werden, als er die Läufer im Ziel begrüßte. Dabei konnte Marcel auch wieder das tun, was ihm als Mobilius am meisten Spaß macht: „Die Kinder strahlen zu sehen und die Großen zu bespaßen.“


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