Wandertipp: Rund um die Pfefferkuchenstadt
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Kategorie: Was geht?, Was noch? | Stichwörter: OberelbeTakt, Pulsnitz, S 8, Schwedenstein, Wandertipp, Wanderung
Vom Schlosspark Pulsnitz über den Polzenberg und den Schwedenstein bis zum Ursprung der Pulsnitz bietet diese Wandertour beeindruckende Ausblicke, historische Orte und ruhige Waldpfade.
Jörg Ludewig
Unsere Wanderung beginnt am Haltepunkt Pulsnitz Süd der S-Bahn S 8. Nach rechts führt die Route über die Robert-Koch-Straße zum Schlosspark Pulsnitz. Das Schloss ist heute eine Klinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation, der Park für Spaziergänge zugänglich.
An der Klinik vorbei geht es hinauf auf den Polzenberg, auf dem ein auffälliger Gebäudekomplex thront: die 1787 entstandene Färberhenke. Deren besondere Konstruktion erlaubte den Bunt- und Schwarzfärbern das Hängen der schweren gefärbten Stoffbahnen über mehrere Geschosse im Innenraum und sicherte eine anhaltende, schlagregensichere Luftzirkulation zum Trocknen. Ein Blick ins Innere ist allerdings meist nur am Tag des offenen Denkmals möglich.
Nach links folgen wir nun der grünen Markierung bis zur Siegesbergstraße; unser Wanderweg führt rechts am Siegberg vorbei. Hier hat man einen reizvollen Blick zurück nach Pulsnitz, zum Keulenberg und zu unserem Zwischenziel, dem Schwedenstein. Wiederum links biegen wir Richtung Kirschstein ab und kommen nach wenigen Metern zu einer Wetterhütte. Dann geht‘s den Kirchsteig hinauf und am Kirchberg rechts vorbei bis zu einer schönen Wanderrast.
Von dort an folgen wir wieder der grünen Markierung und biegen in den Grenzweg ein. Es folgen mehrere schöne Ausblicke in die Westlausitz. Rechts führt der Rundweg dann hinauf zum 420 Meter hohen Schwedenstein. Ihren Namen verdankt die Erhebung einem historischen Irrtum: Obwohl es eine Inschrift auf einem Felsblock nahelegt, hielt sich der Schwedenkönig Gustav Adolf nie auf dem Berg auf.
Nach einer Stärkung folgen wir jetzt der gelben Markierung Richtung Ohorn. Am alten Wegweiser (Kulturdenkmal) laufen wir Richtung Forsthaus Ohorn weiter. Erneut erwarten uns tolle Ausblicke und Raststellen sowie ein Kinderspielplatz.
Ein kleiner Umweg, die Straße Am Pulsnitzquell hinunter, führt zum Ursprung des gleichnamigen Flüsschens. Am Lärchenweg erreichen wir wieder die grüne Markierung, an der wir uns zunächst bis zum Weg Waldsiedlung orientieren.
Dem grünen Zeichen weiter folgend, durchwandern wir den Wald und gelangen zum historischen Grenzstein an der Pulsnitz. Schließlich bringt uns die Markierung zurück in den Pulsnitzer Schlosspark. Hier lohnt sich der Weg zum Schlossteich. Durch den Laubengang geht es zurück zur Wittgensteiner Straße.
An- und Abreise sowie weitere Informationen
- mit der S-Bahn S 8 (Dresden – Kamenz) zum/vom Haltepunkt Pulsnitz-Süd
Fahrpläne unter


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