Über sanfte Hügel zu weiten Aussichten

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Aussicht auf dem Weg nach Polenz

Wanderexperte Jörg Ludewig ist von Cunnersdorf nach Neustadt in Sachsen unterwegs. Diese rund 8,5 Kilometer lange Tour gehört zu den kompakten und bequemen Ausflugstipps. 

Jörg Ludewig

Von der Haltestellte Oberehrenberg, Abzweig Cunnersdorf, geht es über die S156 in Richtung Cunnersdorf. Nach 300 Metern stehen wir bereits auf der ersten Anhöhe mit dem ersten schönen Rundblick.

Wegsäule Polenz

Wer mag, kann hier vom Landweg nach links abbiegen und einen Abstecher zum Liebensberg machen. Ansonsten geht es geradeaus über den Landweg weiter bis zum Abzweig des gut markierten Fahrradweges. Diesem folgen wir nach rechts. Nach wenigen Metern bergab steht rechts eine schöne Säule mit Wegweiser nach Polenz. Ihrem Hinweis wollen wir bis in den Ort folgen.

Bis dahin führt uns die Tour durch Wiesen und leichtes Hügelland. Links und rechts fällt der Blick auf zwei Erhebungen, die beide Hutberg heißen. Nach dem kleinen Teich rechterhand geht es erneut leicht bergan. Hier kann man noch eine kurze Rast einlegen. Nach einem Waldstück haben wir links einen schönen Blick zum Gelände des Forkersbergs.

An der nächsten Wegkreuzung steht links eine weitere, denkmalgeschützte Wegsäule. Wie das Schild verrät, entstand sie um 1820 am ehemals „Pirnaer Steig“, auf dem beispielsweise die Leineweber aus Neustadt ihre Waren zu den Jahrmärkten in Pirna transportierten.

Bevor es bergab geht, erreichen wir eine Rasthütte mit Blick auf Polenz. Am Waldbad vorbei führt uns die Cunnersdorfer Straße weiter zum Fluss Polenz, vor der wir rechts in den Mittelweg abbiegen und der roten Markierung bis Neustadt folgen.

Dieser wenig befahrene Abschnitt bietet schöne Blicke auf den Fluss. Bevor wir uns rechts in die Maxim-Gorki-Straße wenden, steht links die alte Obermühle mit der Innschrift „Ora et labora“ – „Bete und arbeite“. Hier gibt es eine Initiative zum Erhalt des Gebäudes. Dem roten Strich folgend erreichen wir Neustadts Park „Arthur Richter“ mit seinen gepflegten Teichen und Enten-, Gänse- und Schwanenpopulationen.

Markt Neustadt

Wir wählen den Weg durch den Park über die Badegasse in Richtung der Kirche St. Jacobi. Am Gotteshaus rechts abbiegend, erreichen wir den historischen Stadtkern mit Marktplatz und eindrucksvollem Rathaus. Hinter dem Rathaus steht der Viehmarktbrunnen. Er wurde von Vinzenz Wanitschke geschaffen, der beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche auch den Verkündigungsengel und die Gloriole mit den 14 Engelsköpfen schuf. Beim Neustädter Brunnen hat sich Wanitschke einen kleinen Scherz erlaubt und eine fehlerhafte Abrechnung in die Skulptur eingearbeitet. Der Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt und erinnert an die jahrhundertealte Tradition der Viehmärkte in Neustadt.

Von der Haltestelle Wilhelm-Kaulisch-Straße geht es mit den Bussen der RVSOE zurück in alle Richtungen.

An- und Abreise und weitere Informationen

  • Anreise mit Bus 264 ab Neustadt i. Sachsen / Neustadthalle bis Oberehrenberg, Abzweig Cunnersdorf oder mit Bus 237 ab Pirna

Fahrpläne unter


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